Falsch verstanden nützt nichts

„Come in and find out“ Sicherlich erinnern sich noch viele an diesen Werbeslogan.  Schon 2003 hat die Endmark-Studie nachgewiesen, dass die meisten Menschen in Deutschland diese Aussage nicht richtig deuten. Das hat sich heute, 10 Jahre später, nicht geändert. Die aktuelle Auflage der Endmark-Studie kommt wieder zu den gleichen Ergebnissen. Englische Werbesprüche werden in der Regel nicht oder falsch verstanden.

Man könnte meinen, dass die Werbebranche nichts hinzugelernt hat. Teilweise ist das sicher dadurch bedingt, dass international arbeitende Konzerne kein Verständnis für lokale Märkte haben und eine Übersetzung oder Adaption schlicht untersagen. Andererseits ist es ja auch viel einfacher einen coolen Spruch in Englisch zu kreieren.

Das muss aber nicht sein. Ford hat einige Zeit den Claim „Feel the difference“ benutzt, was von recht vielen Befragten mit „Fühle das Differential“ übersetzt wurde. Das war sicherlich nicht im Sinne von Ford.

Man hätte vielleicht doch besser eine deutsche Übersetzung genutzt. „Fühle den Unterschied“ oder besser noch „Erfahre den Unterschied“ sind zwei Möglichkeiten, die mir so spontan einfallen. Heute benutzt Ford den Werbespruch „Eine Idee weiter“, was sicherlich besser funktioniert.

Ich denke aber, dass die eigentliche Ursache für die falsche Wahl von Slogans ist, dass man sich zu wenig mit den Zielgruppen und deren Verhalten/Denken auseinandersetzt. Und das ist meiner Meinung nach ein wirklicher Fehler.

Nur wenn man die Zielgruppen ausgiebig betrachtet und deren Bedürfnisse analysiert, kann man erfolgreiche Kampagnen und Werbesprüche gestalten. Schicken Sie eine Agentur nach Hause, wenn diese für den deutschen Markt englische Claims vorschlägt. Aber das ist natürlich Ihre Entscheidung.

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Buchtipp: A Sense of Urgency

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf das Buch „A Sense of Urgency“ von John. P. Kotter aufmerksam geworden bin. Das spielt aber auch keine Rolle, denn es hat sich auf jeden Fall gelohnt es zu lesen.

Im Wesentlichen geht es darum Projekte und Unternehmen dadurch weiter zu bringen, indem man bei den Beteiligten einen Sinn für die Dringlichkeit erzeugt, wie der Titel des Buches aber auch schon sagt.

Was mit dabei besonders gefallen ist, dass Kotter seine Thesen an vielen Praktischen Beispielen aufzeigt. Dabei werden nicht nur die erfolgreichen Methoden beschrieben, sondern auch die Fehler, die dazu führen, dass es eben nicht so gut läuft, wie man es gerne hätte.

Ein Beispiel ist der häufig im Buch wiederkehrende Effekt, dass Mitarbeiter ein falsches Gefühl für die Dringlichkeit entwickeln. Sie verfallen dann schnell in blinden Aktionismus, was am Ende zu keiner Verbesserung führt.

Besonders gefallen hat mir seine Beschreibung der NoNo’s. Das sind Mitarbeiter, die grundsätzlich gegen Veränderungen sind und vielfach die Entwicklung eines Unternehmens deutlich verhindern können oder, wie in einem Beispiel beschrieben, auch an den Rande des Abgrunds bringen.

Es funktioniert, nach seinen Ausführungen, nicht diese einzubinden oder zu ignorieren. Am besten hat mir sein Lösungsvorschlag gefallen, die NoNo’s weit weg zu versetzen. Spaß beiseite. Ich habe selbst solche Menschen kennengelernt. Es ist auf jeden Fall wichtig diese als NoNo’s zu identifizieren und den richtigen Weg zu wählen, um mit Ihnen umzugehen.

Warum sollte man nun dieses Buch lesen? Ich denke es ist immer wichtig die richtigen Prioritäten zu setzen und diese dann auch aktiv zu verfolgen. Mit fast jeden Projekt oder der Einführung neuer Tools ist ein Veränderungsprozess verbunden. Diesen meistert man nur, wenn man die beteiligten Personen dazu bringt mitzumachen und das in der richtigen Weise. Das gilt für kleine Projekte, wie auch für ganze Unternehmen. Erfreulicherweise gibt es das Buch auch als E-Book, was längst noch nicht für alle Fachbücher gilt. Ich vergebe für das Buch das Prädikat „sehr lesenswert“. Auch wenn es schon vor 4 Jahren erschienen ist.

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Tageszeitungen – Bald am Ende?

Schon wieder wurde eine Zeitung aufgegeben, auch wenn es sie irgendwie weiter geben wird, wohl aber nur noch als Hülle. Die Westfälische Rundschau löst Ihre Redaktion auf und kauft wohl zukünftig Inhalte von Konkurrenten. Es sind immer weniger Menschen daran interessiert morgens eine Tageszeitung im Briefkasten zu finden. Das Internet ist häufig schneller und meist umsonst. Eine Konkurrenz, gegen die man nur schwer ankommt. Zumindest, wenn man nichts Besseres zu bieten hat.

Verfolg man ein wenig die Diskussionen rund um das Thema, hört man meist nur von Aktivitäten, die das Internet einschränken sollen.  Ein weiteres probates Mittel ist es Personal abzubauen, wie man zurzeit bei der Westfälischen Rundschau sieht. Wirklich Innovative Ansätze neue Leserschichten zu erschließen sieht man jedoch nicht. Menschen tendieren wohl doch eher dazu die Realität zu verdrängen und sich am altbekannten festzuhalten.

Kürzlich hat mir ein Journalist gesagt, dass das Problem bei Zeitschriften ist, dass das Führungspersonal aus Journalisten besteht, also keine betriebswirtschaftliche Ausbildung hat. Man wird halt, wenn man gut ist, so lange befördert, bis man einen entsprechenden Posten erreicht hat. Das funktioniert sicherlich häufig, aber ein Wandel von der Führung heraus erfolgt so meist nicht.

Ich mag Tageszeitungen und habe selber noch eine abonniert. Für ein Land ist es meiner Meinung nach auch extrem wichtig guten und unabhängigen Qualitätsjournalismus zu haben. Ich sehe nur in der jetzigen Form keine guten Aussichten für deren Zukunft. Diese negative Entwicklung geht wohl auch schon schneller von statten, als man zunächst vermuten konnte.

Google aussperren

Die spanische Zeitung El Pais hat entschieden Google News auszusperren. Ich habe das zunächst für Unsinnig gehalten, denke aber mittlerweile doch ein wenig anders.

Die Zuführung von Lesern funktioniert wohl nicht so wie ich dachte. Mittels einer Untersuchung, die El Pais durchgeführt hat, lesen die meisten Nutzer von Google News wohl nur Titel und Zusammenfassung und klicken nicht auf den Link um den Artikel in der Zeitung zu Ende zu lesen. Somit ergibt sich für die Zeitung keine Traffic dadurch, den man dann z.B.  an Werbekunden verkaufen kann.

Laut Aussage vom Chefredakteur steigen seitdem die Zahlen der Online-Abos.  Selbst wenn das dauerhaft funktioniert, wird das alleine aber sicherlich kaum reichen die schwindenden Abonnenten der Printausgabe zu ersetzen.

Gezielt informieren

Aus der Untersuchung von El Pais kann man auch heraus lesen, dass die Nutzer nur an einer schnellen Informationsaufnahme interessiert sind. Sei es auch Zeitmangel, Informationsüberflutung oder einem Mangel an Interesse.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Informationsdienst, der gezielt kleine Informationshäppchen liefert und nach Bedarf vertiefendes Material zu Verfügung stellt, von den Nutzern gut angenommen wird. Mit so einem Abo könnte der Nutzer einfach festlegen, was ihn so interessiert und dies „mundgerecht“ geliefert bekommt. Bei Bedarf ist es dann immer möglich tiefer in die Materie einzusteigen. Das ganze müsste natürlich für mobile Geräte zur Verfügung gestellt werden.

So wäre es eine Möglichkeit aktuelle Themen in Specials für Abonnenten anzubieten. Diese müssen dann aber wirklich gut sein und so viele Informationen wie nötig enthalten um sich ein komplettes Bild machen zu können. Diese Informationen müssten natürlich ein neutrales Bild liefern und dürfen auf keinen Fall politisch gefärbt sein oder anderen Interessengruppen entgegenkommen.

Dabei muss nicht alles aus der eigenen Redaktion kommen. Ich  könnte mir z.B. vorstellen Fachleute, Blogger, Prominente usw. im Boot zu haben, die z.B. aktuelle Themen kommentieren oder sachgerechte Artikel liefern. Die Redaktion muss aber auf jeden Fall die Fäden in der Hand haben.

Mehr als nur Text

Ich habe bisher kaum Informationsangebote im Internet gesehen, die wirklich das Medium nutzen. Text ist schließlich nicht das einzige Format, mit dem man Informationen vermitteln kann. So kann man vieles z.B. mittels Grafiken viel einfacher erklären. Ein kurzes Video sagt häufig mehr als tausend Worte. Redaktionen sollten sich langsam davon verabschieden bei der Erstellung von Inhalten immer noch wie für Printmedien zu arbeiten.

Mitten aus dem Leben

Authentische Berichte aus erster Hand sind bei vielen Nutzern willkommen.  So könnte z.B.  ein lokales Redaktionsteam mit einer Kamera unterwegs sein und so aktuelles aus der  Nachbarschaft liefern. Die Qualität würde dabei sicherlich durch die permanente Nutzung langsam besser, ist aber meiner Meinung nach nicht so entscheidend. Vielleicht wäre ja z.B. eine Helm oder Brillenkamera, die einfach live mitläuft, für viele Nutzer viel interessanter als das perfekt erstellte Video eines Profis.

Betätigungsfeld Bildung

Kaum jemand wird zukünftig ohne Weiterbildung durch ein ganzes Berufsleben kommen. Weiterhin gibt es auch im Privatleben immer mehr Themen, die durch entsprechende Bildungsangebote unterstützt werden können.

Tageszeitungen verfügen über reichlich Wissen und Journalisten sind nicht selten sehr bewandert in Ihren Themengebieten. Da bietet es sich nahezu an, in das Thema Bildung einzusteigen. Das ist nur ein Beispiel mit dem man über den eigenen Tellerrand hinausschauen kann. Eine Diversifizierung des Angebotes hat generell den Vorteil, dass schwächen eines Teiles nicht gleich das ganze Unternehmen in Gefahr bringen.

Was anderes muss her

Das sind nur einige Ideen, die sicherlich noch keine wirkliche innovative Lösung für die Zukunft sind, aber aufzeigen, dass man etwas anderes machen muss, wenn man am Ende als Tagesszeitung überleben möchte.

Man sollte dabei immer im Auge haben, dass Tageszeitungen nicht so lange erscheinen, bis der letzte Leser geht, sondern bis sich das ganze wirtschaftlich nicht mehr lohnt. Das ist sicherlich schon bei vielen Tageszeitungen nicht mehr so weit entfernt. Es ist also höchste Zeit was zu tun.

Gegen das Böse Internet zu kämpfen, befriedigt vielleicht die Verleger für einige bestimmte Zeit, wird das Problem aber auf keinen Fall lösen. Außerdem wird dadurch die Freiheit des Internet beschädigt und das möchte sicherlich keiner. Weiterhin hat der Rückgang der Abonnenten schon vor der erfolgreichen Entwicklung des Internets begonnen.   Das Internet ist also nicht alles schuld.

Es sind vielmehr kreative Ideen  gefragt, die dann auch Nachhaltig den Erfolg der Verlage sichern. Dazu heißt es einfach immer wieder Dinge auszuprobieren und auch riskieren, dass mal etwas nicht funktioniert. So finden man seinen Weg, der in die Zukunft führt.

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11 Fallstricke für Unternehmensprozesse

Zurzeit führe ich ein Research Projektes für Infocentric Research zum Thema Prozessmanagement durch. Dabei geht es im Wesentlichen um Information und Wissen, welches benötigt wird, um diese optimal gestalten zu können.  Dabei betrachte ich auch, wie sich die Nutzung von Enterprise 2.0 auf das Prozessmanagement auswirken. Heutzutage muss man dazu Informationspozesse genauso betrachten, wie z.B. Produktionspozesse.

Beschäftigt man sich in diesem Bezug mit Information und Wissen, ist es durchaus hilfreich, wenn man die Probleme kennt, die dabei auftreten. Bei meinen Recherchen sind dabei doch so einige zusammengekommen. Viele Ideen dazu konnte ich bei einer spannenden Session während des KnowledgeCamp‘s in Karlsruhe diesen Oktober sammeln. Übrigens eine spannende Veranstaltung, wenn man sich mit Wissensmanagement beschäftigt.

Im Folgenden möchte ich die Problemstellungen nun auflisten:

1.  Aktivitäten finden zu unterschiedlichen Zeiten statt

Viele Prozesse laufen nicht in einer kontinuierlichen Abfolge ab. So sind meist diverse Personen zu den unterschiedlichsten Zeiten involviert. Der Informationsfluss korrespondiert dann häufig nicht mit dem tatsächlichen Ablauf.

2. Aktivitäten finden an unterschiedlichen Plätzen statt

Geschäftsprozesse sind heute oft nicht an einem physischen Platz konzentriert. Die unterschiedlichsten Gründe führen heute zu einer räumlichen Verteilung dieser. Häufig passiert das auch über Ländergrenzen hinweg. Das führt dann unter Umständen zu unterschiedlichen Wissensständen. So werden z.B. Updates nicht an allen Stellen durchgeführt.

3. Unterschiedliche Qualität des Wissens

Wissen wird häufig an vielen Stellen zur Verfügung gestellt. Problematisch wird es, wenn die Qualität der einzelnen Repositories unterschiedlich ist. In Summe führt dies dann zu inadäquatem Wissen, was zu Problemen im Prozess führen kann.

4. Fehlendes Wissen

Fehlendes Wissen führt fast immerzu Problemen Im Prozess. Das ist besonders kritisch, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.

5. Überfluss an Informationen

Das ist ein generelles Problem unserer Zeit. Das führt unter Umständen dazu, dass Mitarbeiter sich zurückziehen und kaum noch nach neuen Informationen suchen, da sie damit überfordert sind. Für Prozesse ist es kritisch, weil es schwierig ist die relevanten Informationen zu finden oder auf falsche setzt.

6. Entscheidungen auf Basis von unvollständigen oder falschen Informationen

Dieser Punkt wurde eigentlich schon in den vorherigen Beiden Punkten schon angedeutet, ist aber doch so wichtig, dass ich ihn hier noch einmal aufführen möchte. Das ist im besonderem problematisch, wenn man sich dessen nicht bewusst ist.

Eine Capgemini-Studie zeigt, dass über der Hälfte der Managerentscheidungen auf Intuition oder Erfahrung beruhen, weil die nötigen Informationen fehlen. Meiner Meinung nach keine gute Basis für Unternehmen, die erfolgreich am Markt agieren möchten.

7. Die Qualität des Wissens wird nicht gemanagt

Man kann das Entstehen und Aktualisieren von Wissen natürlich sich selbst überlassen. Es stellt sich aber die Frage, ob die Einstellung „ Das werden die Mitarbeiter schon machen“ hier zielführend ist. Es macht sicherlich sinn hierzu einen Prozess zu implementieren. Das trifft im Besonderen zu, wenn es sich um kritische Prozesse, wie z.B. in einem Chemiewerk, handelt. Genaugenommen ist es aber immer ein Problem.

8. Transferieren von Prozessen ohne das benötigte Wissen zu transferieren

In unserer mobilen Welt wird schnell eine Entscheidung getroffen, bestimmte Prozesse an einen anderen Standort zu transferieren oder gar ganz nach extern zu vergeben. Aber selbst wenn daran gedacht wird, sind die Mitarbeiter möglicherweise gar nicht gewillt ihr Wissen an andere Mitarbeiter zu übergeben oder externe Partner weiter zu geben.

9. Falsche oder veraltete Informationen für die externe Nutzung

Vielfach müssen aktuelle Informationen aus den Unternehmensprozessen für externe Anwendungen zur Verfügung gestellt werden. So müssen Informationen zusammen mit Produkten und Dienstleistungen ausgeliefert werden. Manuals müssen z.B. mit neuesten Produktdaten aktualisiert werden. Ohne die entsprechenden Prozesse ist es kaum möglich dies zu tun.

10. Fehlende oder falsche Informationen aus externen Quellen

Gesetze oder andere Vorgaben haben häufig Einfluss auf Produkte. So müssen z.B. Grenzwerte eingehalten werden. Ändern sich diese, ist es wichtig dies in den Prozessen umzusetzen. Deshalb ist es entscheidend, dass externe Informationsquellen in die Prozesse eingebunden werden.

11. Sprachprobleme

In globalen Unternehmen finden Prozesse häufig über Ländergrenzen hinweg statt. Dabei sind nicht alle Mitarbeiter in der Lage sich in Englisch oder anderen Sprachen auszutauschen, wobei es dabei in den Ländern deutliche Unterschiede gibt. Diese Problematik tritt auch auf, wenn Prozesse in verschiedenen Ländern parallel laufen. So lange Übersetzungsprogramme nicht wirklich gut funktionieren, wird es ein Problem für Unternehmen bleiben, die über Ländergrenzen hinweg arbeiten.

Fazit

Prozesse sind abhängig von  Informationen und dem Austausch der beteiligten Mitarbeiter untereinander. Fehlt nur ein Teil davon oder sind Informationen veraltet oder falsch, können Prozesse nur suboptimal ablaufen. Es gibt also einiges an Optimierungspotential, wenn man sich den Informationen rund um die Prozesse annimmt.  Deutlich verstärkt wird dieser Nutzen, wenn man dies durch die richtige Nutzung von sozialen Medien (Enterprise 2.0) ergänzt.

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Buchtipp: The Social Organization…

The Social Organization ...

Der komplette Buchtitel lautet  “The Social Organization: How to Use Social Media to Tap the Collective Genius of Your Customers and Employees”und ist so ausführlich, dass man schon fast nichts mehr hinzufügen muss. Die beiden Autoren Anthony J. Bradley und Mark P. McDonald lassen uns an den Erfahrungen teilhaben, die sie oder ihre Kollegen, bei der Einführung von Social Media Anwendungen in Unternehmen gesammelt haben.

Sie beschreiben sehr gut die Erfolgsfaktoren, die dazu führen, dass Mitarbeiter diese auch annehmen. Im Grunde geht es darum den Mitarbeitern den Sinn dieser Tools zu vermitteln und den unmittelbaren Nutzen aufzuzeigen. Viele Praxisbeispiele unterstreichen diesen Ansatz. So ist es keine neue Erkenntnis, aber doch hilfreich sich einmal wieder damit auseinander zu setzen.

Erfreulich ist es auch, dass es das Buch auch als E-Book gibt. Oft unterwegs habe ich mir angewöhnt nur noch Bücher in diesem Format zu lesen. Leider verweigern sich immer noch viele Verlage von Fachbüchern elektronischer Medien. Allerdings gibt es aber wohl keine Übersetzung dazu. Bei diesem Buch stimmt sonst aber einfach alles.

 

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