Monthly Archives: Januar 2009
Gutes Texten mit Lingulab
Gutes Texten muss gelernt werden. Nach der Ausbildung sollte man die eigenen Ergebnisse aber immer wieder auf den Prüfstand stellen. Ein sehr hilfreiches Tool dabei ist Lingulab.
Ich habe jetzt die Online-Version getestet. Den Text kopiert man in das Eingabefeld und markiert die einzelnen Elemente. Man bestimmt was Überschrift, Teaser, Absatz usw. ist´, damit Lingulab richtig arbeiten kann. Die richtige Textform gewählt und los geht’s.
Besonders gut gefallen hat mir die Möglichkeit zwischen Print- und Online-Texten wählen zu können. Diese sind dann aber jeweils noch mal unterteilt. Ein Text für Experten muss natürlich anders bewertet werden, als z.B. ein Pressetext. So bietet das Tool eine ausreichende Auswahl an Textformen für die Überprüfung.
Schnelle Textanalyse
Lingulab überprüft nun den Text nach vielfältigen Kriterien. Es folgt eine Bewertung mit 1-5 Sternen. Ampelfarben markieren die einzelnen Kriterien. Angeklickt färben sich die entsprechenden Textbereiche gelb. Man erkennt so sehr schnell Textpassagen mit Potential zur Optimierung.

Auch Profis profitieren von Lingulab. Man denkt doch nicht die ganze Zeit an das optimale Texten. Meiner Meinung nach ist das Tool ein Muss für den professionellen Schreiber. Ich hätte mir nur gewünscht gleich in der Ergebnisansicht ändern zu können. Von mir bekommt Lingulab 5 Sterne.
Warum schreibe ich meinen Blog
Es ändert sich sehr viel in der Welt der Kommunikation. Im Internet tauchen immer neue Portale. Die Nutzer erstellen die Inhalte in der Regel selber. Es gibt keine Redaktion. Die Besucher dieser Portale Diskutieren die Themen über Kommentare oder in Foren.
Vieles hat sich dort nun geändert. Die Tonalität ist eine andere. Die Texte sind nicht mehr perfekt formuliert, weil sie von einer professionellen Marketingabteilung erstellt wurden. Das Design ist oft eher sehr einfach, wie in den ersten Zeiten des Internets. Es geht vielmehr um die Inhalte und diese müssen authentisch wirken.
In der Regel spricht man den Autor auch über Kommentare an. Durch Diskussionen der Leser untereinander entstehen schnell neue Aspekte.
Diese Art zu kommunizieren lernt man durch mitmachen. Und das sah bei mir so aus:
- Zu Beginn habe ich mich erst mal umgesehen, wo ich interessantes zu den für mich interessanten Themen finde. Durch das lesen und verfolgen der Diskussionen erhält man die ersten Einblicke
- Danach schrieb ich die ersten Kommentare
- Die Beteiligung an Diskussionen in Xing-Gruppen war der nächste Schritt
Ich zähle jetzt nicht alle Schritte. Jedoch möchte ich damit klar machen, dass man sich langsam in das Thema einarbeiten muss. Der erste Versuch geht sonst schnell nach hinten los.
Der nächste Schritt
Der eigene Weblog war für mich deshalb der nächste Sinnvolle Schritt. Das aber nicht nur um zu lernen. Es macht mir einfach Spaß meine Kenntnisse und Gedanken mit anderen zu teilen. Das ist auch etwas, was ich aus meinen bisherigen Erfahrungen gelernt habe.
Ich wünsche mir auch viele Interessante Diskussionen mit meinen Lesern. Deshalb fordere ich auch auf die Kommentarfunktion fleißig zu nutzen.
Das Buch als Hilfe zum Blog
Bisher habe ich schon viele Webseiten erstellt. Einen Blog einzurichten war dagegen Neuland für mich. Es ist sicherlich heute möglich einiges an Hilfestellung im Web zu finden. Ich ziehe es aber in so eine Fall vor mir ein Buch zu kaufen. Dann kann ich mich erst mal in Ruhe einlesen, bevor ich mit der Umsetzung beginne. Es hilft dann in der Regel so ein Thema professioneller anzugehen.
Ich hatte mich diesmal für das Buch “Ihr eigenes Weblog mit WordPress“ von Gabriele Frankemöller entschieden. Das Buch verschafft einem WordPress-Anfänger einen guten Einstieg. Es enthält die nötige Hilfestellung um den Blog einzurichten. Anschließend gibt es viele gute Tipps um den Blog zu optimieren.
Es spielt keine Rolle, ob man, wie in meinem Fall, den Blog auf einem Server selber einrichtet oder die WordPress-Plattform benutzt. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Das Buch kaufen:Das grosse Buch. Eigene Weblogs mit WordPress
Der Blog zum Buch: http://www.country24.de/blog/
Fachbücher sind für mich immer eine Quelle um mich zu Informieren oder in neue Themen einzuarbeiten. Aus diesem Grund lese ich generell ziemlich viele Fachbücher. Deshalb werde ich in meinem Blog regelmäßig Buchempfehlungen schreiben.
Doodle doch mal
Doodle ist eine kleine aber feine Webseite, die eine Terminabstimmung auf einfache aber geniale Weise ermöglicht. Nach dem öffnen der Startseite kann man gleich starten und einen Terminvorschlag erstellen. Doodle bietet dann einen Link auf die Terminseite an.
Diesen versendet man dann an die gewünschten Teilnehmer. Diese brauchen dann nur noch Ihren Namen eintragen und die möglichen Termine anzuklicken.

Terminabstimmung mit Doodle
Man kann Doodle auch nutzen um eine kleine Umfrage zu gestalten. Für größere Umfragen eignet sich Doodle allerdings nicht.
Link: www.doodle.com
Gott gibt es vielleicht gar nicht
Diesen Spruch mit findet man im Augenblick auf vielen Bussen in Großbritanien. “Now stop worrying and enjoy your live” folgt gleich darauf. Entstanden ist die Kampagne durch einen Kommentar im Guardian.
Ariane Sherine hatte einen Bibelspruch auf einem Londoner Bus gelesen. Neugierig hat Sie daraufhin die dort genannte Internetseite besucht. Auf dieser Seite dann wurde verkündet, dass Nichtchristen in die Hölle kommen. Diese Aussage hat Sie zu einem Kommentar auf der Guardian Webseite veranlasst. Sie hatte vorgeschlagen, dass jeder Leser 5 Pfund spenden solle. Das Geld würde dann reichen um eine Gegenkampagne zu starten.
Dieser Vorschlag hat völlig unerwartet eine riesige Resonanz gefunden. Es haben so viele Menschen gespendet, dass nun 600 Busse in Großbritanien mit der Kampagne herumfahren. Die Kampagne findet nun auch in anderen Ländern viele Nachahmer.
Es ist schon erstaunlich, was ein einziger Kommentar so alles auslösen kann.
Webseite von: Ariane Sherine
Webseite der Kampagne: http://www.atheistcampaign.org



