Monthly Archives: Februar 2009
Buchempfehlung: Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?
Eine faszinierende Reise in die Welt der Philosophie – Richard David Prechts Buch bietet Antworten auf die großen Fragen des Lebens.
Er führt kompetent und spielerisch an die philosophischen Fragen des Lebens heran. Gleichzeitig lernt man viel über Hirnforschung, Philosophie und Psychologie. Das Buch ist, auch wenn es wissenschaftlich fundierte Informationen liefert, verständlich und unterhaltsam geschrieben.
Es lohnt sich aber generell den Ausführungen von Richard David Precht zu folgen, wenn man sich mit Kommunikation beschäftigt. Kommunikation richtet sich schließlich immer an Menschen und deren Bedürfnisse. Werbetreibende sollte die Prozesse, die bei Ihrer Zielgruppe zu Entscheidungen führen, kennen. Maßnahmen oder Kampagnen, die das berücksichtigen sind in der Regel erfolgreicher.
Es also vorteilhaft zu wissen, wie Menschen funktionieren; Und dabei hilft dieses Buch. Nebenbei lernt man auch noch, wie man ein glücklicher Mensch wird.
Wer bin ich – und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise
Erste Erfahrungen mit meinem Blog
Ich blogge nun schon einige Wochen. Als erstes Resümee kann ich deshalb sagen, dass es mir sehr viel Spaß macht. Einige Erfahrungen, die ich bis jetzt gemacht habe, möchte ich deshalb mit diesem Artikel zusammenfassen.
Themen gibt es viele
Ich sammele in einer Excel-Tabelle Ideen für meine Artikel. Es sind mittlerweile so viele, dass ich kaum mit dem Schreiben nachkomme. Ideen kommen mir beim Lesen anderer Blogs, Webseiten und auch während meiner täglichen Arbeit. Mittlerweile habe ich auch immer Stift und Papier dabei, damit ich Themen, die mir einfallen, nicht vergesse.
Eigene Ideen festhalten zu können, hat sich aber generell als vorteilhaft herausgestellt. Schließlich schreibe ich ja nicht nur den Blog. Beim Lesen von Fachbüchern klemmt jetzt auch immer ein Kuli am Buchdeckel und ein Blatt Papier liegt zwischen den Seiten. Es ist schließlich sehr schade, wenn man noch weiß, dass man eine Gute Idee hatte, die dann aber einfach weg ist.
Spam kommt schneller als man denkt
Wie schon im einem meiner ersten Artikel beschrieben, habe ich meine Einarbeitung in meinen Blog mit einem Buch begonnen. Dies hat sich sehr schnell als vorteilhaft herausgestellt.
Auf Empfehlung hatte ich einen Spam-Filter für die Kommentare eingebaut. Dies hat sich schon nach wenigen Tagen als sinnvoll herausgestellt. Ich hatte gleich einen ganzen Schwung an blöden Kommentaren mit Werbeinhalten und auch schon welche, die tief unter die Gürtellinie gingen. Dank Spam-Filter waren diese aber nie online.
Zusehen was passiert macht einfach Spaß
Mittlerweile habe ich auch ein besseres Statistik-Tool installiert. Open Web Analytics gibt einen viel besseren Überblick. Es bietet z.B. zusammen mit Google Maps die Möglichkeit zu sehen, wo die Besucher herkommen. Das ist zwar für die Planung nicht wirklich nötig, macht aber viel Spaß. Es war auch schon jemand aus Japan dabei, wenn das keine Fehlanzeige war.
Twitter ist auch schon integriert
Im Januar habe ich auch begonnen zu twittern. Meine Twittername ist JoachimL. Die Blog-Beiträge twitterte ich zu Beginn noch von Hand. Letztes Wochenende installierte ich ein Plugin, welches meine Beiträge nach dem Veröffentlichen automatisch twittert. Sehr komfortabel
Mehr Kommentare wären schön
Ich würde mir wünschen, dass mehr kommentiert wird. Die Interaktion mit meinen Besuchern finde ich sehr spannend. Das kommt aber bestimmt noch, wenn der Traffic steigt. Themenwünsche sind als Kommentar oder über das Kontaktformular sehr willkommen.
Zusammenfassung Enterprise 2.0 Forum in Köln
Zwei Tage im Zeichen von Enterprise 2.0, die sich für mich auf jeden Fall gelohnt haben. Der Charakter der Veranstaltung mit wenigen Teilnehmern, ermöglichte viele interessante Diskussionen. Die meisten betreiben schon Web 2.0 Applikation, verfügen also schon über einige Erfahrung.
Die Diskussionen zeigten, dass die gemachten Erfahrungen doch recht ähnlich sind. Es zeigte sich aber auch, dass die Kulturen und organisatorischen Strukturen doch sehr unterschiedlich sind.
Sehr gut gefallen hat mir, dass die meisten Teilnehmer die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Die Tools sind dabei nur ein Hilfsmittel, die geforderte Funktionalitäten liefern. Wobei man aber darauf achten muss, dass Aspekte, wie z.B Usability, nicht vernachlässigt werden. Eine Evaluation der Tools, wie von Tobias Kunz (Deutsche Lufthansa AG) vorgestellt, ist sicherlich ein guter Betrag zum späteren Erfolg.
Ein wichtiger Teil der Vorträge drehte sich um den kalkulatorischen Nutzen von Entrerprise 2.0. Schließlich kann man so das Management am besten für die Einführung gewinnen. Die Teilnehmer waren überwiegend der Meinung, dass dies nur sehr unpräzise möglich ist. Es gab aber schon positive Ansätze den ROI zu kalkulieren. Besonders der Beitrag von Dr. Frank Schönefeld (T-Systems Multimedia Solutions GmbH) zeigte einige sehr interessante Ansätze.
Wichtigster Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Einführung von Enterprise 2.0 ist die Definition der Ziele. Nur wenn man weiß, wo man hin möchte, kann man den Weg aufbauen. Ich kann diesem Ansatz nur zustimmen. Auch Keynote Speaker David Terrar (D2C Limited) führte dies als einen der wesentlichen Punkte für den Erfolg auf.
Einig war man sich auch, dass der Einsatz von Enterprise 2.0 einen deutlichen Nutzen für Unternehmen ergibt, auch wenn die Anwendungen nicht ohne Aufwand zu betreiben sind. Allerdings ist auch nicht alles zusätzlicher Arbeit. Schließlich macht es z.B. keinen Unterschied, ob man eine E-Mai schreibt oder den gleichen Inhalt in ein Wiki stellt. Der Nutzen für die Community ist jedoch ungleich größer.
Diskussion unter Experten und Beispiele anderer Unternehmen sind ein sehr gutes Instrument um sich weiter zu entwickeln. Ich habe auf jeden Fall viele Impulse für meine Arbeit mitgenommen.
Informationen zur Veranstaltung:
Google Adwords richtig nutzen – Teil 3
Es zählt nicht nur Geld, um an die guten Plätze zu kommen. Google hat sich entschieden, die Qualität der Anzeige mit zu bewerten. So wird die Position der Anzeige auch durch die Klickrate beeinflusst.
Dazu gibt es natürlich auch einen Grund. Google möchte auch bei den bezahlten Anzeigen Qualität liefern. Allerdings verdient Google so auch am meisten. Für einen selber bedeutet eine hohe Klickrate mehr Klicks für weniger Geld. Es lohnt sich also den Aufwand zu betreiben, um die Performance zu erhöhen.
Verführen Sie zum Klicken
Nur durch eine gute und passende Anzeige können Sie die Nutzer bewegen, auf die Anzeige zu klicken. Das bedeutet, der Anzeigentext muss zu den Keywords passen.
Es ist meistens nicht der richtige Weg, alle Begriffe einer Anzeige zuzuordnen. Also fassen Sie die Keywords thematisch zusammen. Im nächsten Schritt entwerfen Sie dann für jede Gruppe eine passende Anzeige.
Wenig Platz zwingt zu guten Texten
Sie haben für die Texte der Anzeige wenig Platz. Allein durch die Reduzierung ergeben sich so allerdings sehr oft bessere Texte.
- Titel (max. 25 Zeichen)
- 2 Zeilen Text (jeweils max. 35 Zeichen)
- Leerzeichen zählen mit
- Text für die URL (http:// plus max. 35 Zeichen)
- Link zur Landing-Page (max. 1024 Zeichen)
Ein paar Tipps zur Gestaltung der Anzeige.
Titel
Der Titel muss auf jeden Fall Bezug zum Keyword haben. Es ist deshalb auch schwierig, einen Text für viele Keywords zu gestalten. Also, in diesem Fall lieber die Keywords auf mehrere Anzeigen verteilen.
Es gibt aber auch die Möglichkeit die Keywords anzeigen zu lassen. Mit {keyword} werden die benutzten Suchbegriffe in die Anzeige aufgenommen. Diese Funktion kann im Titel und im Text verwendet werden.
Es besteht natürlich die Gefahr, dass die benutzten Suchwörter die maximale Anzahl der Zeichen überschreitet. Um dies zu vermeiden, muss man nach der Klammer einen Doppelpunkt und einen Ersatzbegriff anhängen.
Die Art und Weise wie man {keyword} schreibt, bestimmt die Schreibweise. Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:
- {keyword:Ersatztext}
Alles wird klein geschrieben - {Keyword:Ersatztext}
Der Erste Buchstabe wir groß geschrieben und alles andere klein. - {KEYword:Ersatztext}
Alle Buchstaben im ersten Wort werden groß geschrieben. - {KeyWord:Ersatztext}
Alle Begriffe beginnen mit einem Großbuchstaben - {KEYWord:Ersatztext}
Alle Buchstaben im ersten Wort und der erste Buchstabe im zweiten Wort werden groß geschrieben. - {KEYWORD:Ersatztext}
Jeder Buchstabe wird groß geschrieben.
(Die fette Kennzeichnung habe ich nur zur besseren Sichtbarkeit hinzugefügt.)
Textzeilen
Nehmen Sie auch im Text Bezug auf Ihre Keywords. Die Klickrate steigt, je besser Sie das machen. Wie oben schon erwähnt, mehr Klicks ergeben unter Umständen eine bessere Position für weniger Geld
Der Link zu Ihrer Seite
Achten Sie auch darauf, dass die angezeigte Adresse zu Ihren Begriffen passt. Der sichtbare Text muss nicht mit dem eigentlichen Link identisch sein. Beim Text können Sie kreativ werden.
Verschiedene Varianten zum Testen
Google bietet auch die Möglichkeit mehrer Anzeigen anzulegen. Diese werden dann wechselnd geschaltet. Am Ende „gewinnt“ dann die, mit der besten Performance. Eine Gelegenheit, die man auf jeden Fall nutzen sollte. Spielen Sie einfach damit, bis Sie das beste Ergebnis erzielen!
Farben beinflussen Hirnleistung
Farben haben einen deutlichen Einfluss auf die Hirnleistung. Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass die Farbe Rot die Aufmerksamkeit steigert. Die Probanden konnten sich Dinge besser Merken. Ein blauer Hintergrund hingegen fördert die Kreativität.
Auch die Raumfarbe soll einen Einfluss auf das Gehirn haben. Brauchen wir jetzt blaue Räume für kreative Meetings?
Lesen Sie dazu den ganzen Artikel auf Spiegel Online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,605746,00.html



