Monthly Archives: Februar 2009
Kann meine Seite von Suchmaschinen gelesen werden
Suchmaschinen sind, was das lesen betrifft, immer noch recht einfach gestrickt. Technische Spielereien sind für sie immer noch eine große Hürde. Technische Hürden entdeckt man schnell mit einem Tool, dass ich diese Woche entdeckt habe.
Als Entwickler einer Webseite achtet man natürlich auf die Eignung der Seiten für Suchmaschinen. Was im Grunde auch nicht so schwer ist. Im Wesentlichen heißt das, die Inhalte als einfachen Text zur Verfügung zu stellen. Bilder und Grafiken eignen sich dazu eher nicht. Auch Flash Animationen sind in der Regel ein weißes Blatt für Google und Co.
Bei der Navigation muss man darauf achten, zumindest einen Weg über einen HTML-Link zur Verfügung zu stellen. Javascript und Bilder als Link verbergen die Seite, denn Suchmaschinen können sie nicht lesen.
Ich habe jetzt ein schickes Tool entdeckt. Betrachten Sie Ihre Webseite damit wie eine Suchmaschine.
Einfach den Link benutzen und die URL der Seite eingeben. Das Ergebnis ist sicherlich hilfreich um den einen oder anderen Fehler aufzudecken. Oder auch nur um zu sehen, dass alles in Ordnung ist
Was sich meine Kunden wünschen
Gestern habe ich auf meiner Heimfahrt im Zug dem Gespräch einiger Herren in der Reihe vor mir zuhören müssen. Die Unterhaltung drehte sich um Autos und den damit verbundenen Aufenthalten in der Werkstatt.
Der Grund für die Auswahl der Werkstatt hat mich dann doch etwas nachdenklich gemacht. Sie wurde nicht etwa wegen besonderer technischer Leistung oder besonders günstiger Preise ausgewählt. Es war das schön saubere Auto, welches die Herren beim abholen begrüßt.
Das ist im Grunde natürlich keine Überraschung. Ein sauberes Vehikel war schon immer das schönste für den deutschen Autofahrer. Es zeigte aber, aus welchen Gründen sich Menschen für einen Anbieter entscheiden. Genau darüber nachzudenken lohnt sich dann doch sehr.
Kennen Sie Ihre Zielgruppe ganz genau. Kennen Sie deren Beweggründe Sie als Anbieter wählen. Meiner Meinung nach schadet es nichts mehr darüber zu erfahren.
Diese Mittel fallen mir dazu ein:
- Stellen Sie doch einmal eine Befragung auf Ihre Webseite
- Fragen sie mal ein paar Kollegen (Vertrieb, Projektleiter)
- Sprechen Sie direkt mit Kunden
Ich habe während der Arbeiten am Relaunch unserer Produktportale einige Kunden besucht. Der Vertrieb hatte mit einigen Kunden meinen Besuch vereinbart und ich bin dann dorthin gefahren.
In den Gesprächen habe ich ein besseres Verständnis für deren Bedürfnisse bekommen. Ich habe den Kunden dann einige Aufgaben gestellt, um zu sehen ob wir alles richtig gemacht haben. Die Ergebnisse haben wir dann in die Gestaltung der Webseite einfließen lassen.
Google Adwords richtig nutzen – Teil 2
Die Mittel optimal eingesetzt. Nicht immer ist der erste Platz der Beste.
Nur zahlen wenn geklickt wird. Das ist ein wesentlicher Vorteil von Google Adwords. So entstehen, wenn man es richtig macht, weniger Streuverluste.
Mit der richtigen Wahl der Keywords haben wir das erscheinen der Anzeige schon auf unsere Zielgruppe eingeschränkt. Für einen hohen Werbedruck bietet man auf die erste Position, muss aber auch das entsprechende Budget zur Verfügung haben.so erhält man die meisten, aber auch die teuersten Klicks.
In der Regel sind die Mittel aber eher begrenzt. In diesem Fall muss ich eine andere, deutlich ökonomischere, Strategie fahren. Mit dem eingesetzten Budget so viele Klicks wie möglich zu erreichen ist aber meistens der beste Weg.
Meiner Erfahrung nach, ist es dann am besten, auf die Plätze 3-5 zu bieten. Dies geschieht ganz einfach durch das Gebot für den Klickpreis. Obwohl die Klickrate geringer ist, erhalte ich für die eingesetzten Mittel ein deutlich höheres Ergebnis.
Das folgende Beispiel zeigt, dass ich trotz niedrigerer Klickrate deutlich mehr Klicks für das gleiche Geld erhalte. Einfach dadurch, dass die Anzeige einfach öfter erscheint. Vorausgesetzt, ich kann mit meinen ausgewählten Begriffen so viel Traffic erzeugen.
| Hohes Gebot auf Platz 1 |
Mittleres Gebot auf Platz 3-5 |
|
| Tagesbudget | 100€ | 100€ |
| Klickrate | 1% | 0,6% |
| CPC (cost per click) | 1,00€ | 0,70€ |
| Adimpressions | 10.000 | 23.810 |
| Klicks | 100 | 143 |
Die Position ist allerdings nicht nur vom Gebot abhängig. Google bewertet dabei auch die Höhe der Klickrate. So erhält man trotz eines niedrigeren Gebots die besseren Plätze.
Die Klickrate ist dann relativ hoch, wenn die Anzeige gut zu den Keywords passt. Es gibt dabei einige Möglichkeiten, das zu beeinflussen. Mehr dazu im nächsten Artikel.
Adimpressions |
| Zeigen an, wie oft die Anzeige gezeigt wird. Dient bei Google nur zur Berechnung der Klickrate und spielt für das Bezahlmodell keine Rolle. Bezahlt werden nur die Klicks |
Google Adwords richtig nutzen – Teil 1
Sprechen Sie durch Suchmaschinenmarketing (SEM) Ihre Interessenten bei der Suche an.
Wenn Interessenten gerade nach dem eigenen Angebot suchen ist es der ideale Zeitpunkt um Sie anzusprechen. Google ist of die erste Adresse für Produktsuchen. Schließlich sucht man in Deutschland fast ausschließlich mit dieser Suchmaschine. Für die meisten Sucher scheint es aber die Seite zwei nicht zu geben. Google Adwords sind eine gute Alternative, wenn man es mit den eigenen Seiten sonst nicht schafft.
Primäres Ziel sollte es natürlich sein mit der Optimierung der eigenen Seite auf gute Plätze zu kommen. Es gibt aber die unterschiedlichsten Gründe, warum es nicht funktioniert:
- Der Wettbewerb anderer Seiten ist einfach zu groß.
- Es handelt sich nur um ein zeitlich befristetes Angebot
- Es ist eine Zwischenlösung bis die eigenen Optimierung greift
- Die Google Statistikennutzen um einiges über die Nutzung der Keywords zu lernen
Man kann Adwords aber auch schalten wenn man schon auf der ersten Seite platziert ist. Man baut so z.B. bei der Neueinführung eines Produktes einen erhöhten Werbedruck auf.
Google Adwords sind auf jeden Fall eine sehr empfehlenswerte Werbemaßnahme. Man spricht die Zielgruppen schließlich genau in dem Moment an, wenn diese nach dem eigenen Angeboten suchen.
Keywords nach Wahl
Der wichtigste Schritt eine erfolgreiche Kampagne zu starten, ist die Auswahl der richtigen Keywords. Die Arbeit, die man hier investiert, zahlt sich hinterher aus. Gehen Sie hierbei besonders sorgfältig vor.
Beim nächsten Schritt helfen Ihnen dann einige Tools. Mit diesen Tools sehen Sie sehr schnell, mit welchen Begriffen generell gesucht wird. Sie erfahren nicht nur, ob die von Ihnen gewählten Keywords überhaupt benutzt werden. Es werden auch Begriffe angezeigt die in Kombination mit Ihren Begriffen benutzt werden.
So finden Sie auch Wörter, an die Sie noch gar nicht gedacht haben. Es nützt Ihnen z.B. gar nichts, wenn Sie den Begriff „Heirat“ auswählen, Ihre Zielgruppe aber Hochzeit verwendet. Ihre Liste ist dann natürlich auch eine gute Basis für die Optimierung Ihrer Seiten.
Über die Google Statistik bekommen Sie dann später ein noch besseres Gefühl für die Keywords. Deshalb empfehle ich auch die ersten Kampagnen selber zu betreuen. Sie sollten sich aber zumindest mit der Auswertung beschäftigen.
Empfehlen kann ich dabei die folgenden Angebote:
- Google Keywordtool für fast alle Sprachen
- Keyword Datenbank für die Ermittlung von deutschen Keywords (Kostenpflichtig)
Denken Sie beim erstellen Ihrer Keywordliste daran auch Kombinationen Wort zu berücksichtigen. Sie adressieren Ihre Zielgruppe so noch besser. Mit negativen Keywords schalten Sie Ihre Anzeige noch präzieser. So verhindern Sie, dass Ihre Anzeige bei den falschen Begriffen erscheint. Negative Keywords werden einfach mit einem Minuszeichen (Beispiel: -Keyword) davor eingegeben
Wie Google Adwords generell funktionieren wird in diesem Video sehr ansprechend erklärt.
http://www.youtube.com/watch?v=LvutIWu4dvU
Auf die weiteren Details werde ich in den nächsten Beiträgen dieser kleinen Serie eingehen.



