Monthly Archives: April 2009

Photoshop: Bilder optimieren mit Tonwertkorrektur

Oft erscheinen auch Fotos fast perfekt, dennoch kann man diese mit wenigen Handgriffen noch verbessern. Schlechtes Basismaterial bedarf noch viel mehr einer Korrektur. Moderne Bildbearbeitungsprogramme bieten da einiges. Eine sehr wichtige Funktionen ist die Tonwertkorrektur.   Mittels kleiner Änderungen werden Bilder wesentlich kontrastreicher und die Farben wirken wesentlich ansprechender. Dunkle Fotos lassen sich damit ohne Überbelichtung aufhellen.

Basis für die Optimierung ist das Histogramm des Bildes. Die Tonwertkorrektur zeigt im Histogramm die Verteilung der Helligkeitswerte  von ganz hell bis ganz dunkel. Bei vielen Bildern fehlen dabei die ganz hellen und/oder die ganz dunklen Farbtöne. Dadurch erscheinen die Fotos dann sehr flach oder sind zu Dunkel.

Mittels Schiebereglern kann man die Helligkeitswerte über die ganze Skala spreizen. Die Farbtöne werden damit über die ganze Skala verteilt. Die werden dann sozusagen auseinander gezogen. Dadurch entstehen natürlich Lücken. Diese Lücken nimmt man aber nicht war. Bei vielen Fotos führt diese Änderung zu einer außerordentlichen Qualitätsverbesserung. Zusätzlich kann man mit dem mittleren Gamma-Regler einen Helligkeitswert anheben. Dadurch werden Fotos noch einmal Kontrastreicher oder heller.

Sehr gut wird die Funktion in diesem Artikel erklärt:

http://www.teialehrbuch.de/Kostenlose-Kurse/Adobe-Photoshop/8584-Tonwertkorrektur.html

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Emotionen steuern Wahrnehmung

Bei Veröffentlichungen zu werblichen Zwecken kommt es immer darauf an die gewählten Botschaften bei der Zielgruppe zu verankern.  Dabei haben Emotionen ein deutliches Wörtchen mitzureden.

Positive Emotionen führen zu einer ganzheitlichen Aufnahme von Botschaften. Sie werden weniger kritisch untersucht. Daten werden weniger eng und eher unstrukturiert verarbeitet. Man glaubt also schneller, was einem so alles erzählt wird.

Schlecht gelaunt ist man wesentlich kritischer. Behauptungen werden viel genauer geprüft. Es geht viel eher darum alles zu Untersuchen, als einfach mal was zu Glauben.

Wünschen wir uns also nur glückliche Kunden. Dann hätten wir es jedenfalls viel einfacher. Leider sind Menschen nicht ständig gut gelaunt, aber vielleicht können wir etwas dazu beitragen positive Emotionen aufzubauen oder Situationen zu nutzen, in denen Menschen einfach besser gelaunt sind.

Lustige Werbung hat es also leichter ohne schwere Prüfung aufgenommen zu werden. Auch sympathische Botschafter haben es da leichter. Der Blick in ein gemütliches Wohnzimmer während der Dämmerung schafft positive Emotionen. Das kann man z.B. Nutzen, wenn man die Energieeffizienz meines Produktes bewerben möchte.

Ein neuer Trend, das Brandvertainment, verbindet amüsante Unterhaltung mit dem Marketing für Produkte und Dienstleistungen. Unterhaltsame Aktionen werden in die Kommunikation von Produkten und Dienstleistungen einbezogen. So schafft man viel leichter Botschaften emotional zu vermitteln.

Animiert zu diesem Beitrag hat mich das interessante Buch „Informationspsychologie: Wahrnehmen und Gestalten in der Medienwelt (Sav Psychologie)“ von Roland Mangol

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Google Adwords mitten in den Suchergebnissen

Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Adwords (bezahlte Anzeigen bei Google) oberhalb oder rechts von den natürlichen Suchergebnissen erscheinen. Dort sind sie eindeutig als Anzeigen zu erkennen. Dies scheint sich nun geändert zu haben.  Zumindest habe ich zufällig eine solche Version gefunden.

Bei einer Recherche ist mir nun aufgefallen, dass Adwords wohl nun auch mitten in den Suchergebnissen erscheinen können.  Ein Beispiel zeigt der Screenshot weiter unten. Die Anzeige habe ich blau eingefärbt. Die Wirksamkeit könnt sich dadurch natürlich deutlich verbessern. Die Nutzer “stolpern” bei der Suche nun praktisch über die Anzeigen.

Wie Ändert sich die Optimierung dadurch?

Bei den meisten Kampagnen sind wir mit der Strategie auf die Plätze 3-5 zu optimieren sehr gut gefahren. Platz 4 ist aber schon auf der rechten Seite. Mich würde nun sehr interessieren, wie groß der Unterschied zwischen Platz 3 und 4 ist. Möglicherweise ist nun der Platz 3  der optimale Platz für das beste Preis/Leistungsverhältnis.

Vielleicht war es aber auch nur ein Fehler in der Darstellung.

Zusätzliche Info vom 21.4.:

Es handelt sich nicht um bezahlte Werbung. Google erzeugt diesen Eintrag aus den Suchergebnissen.

google-adwords-090418

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Buchempfehlung: Twitter – mit 140 Zeichen zum Web 2.0

Vor Einrichtung meines Twitter-Accounts habe ich mich über Funktionalität und Etikette informiert. Neben einigen Webseiten war das Buch „Twitter, mit 140 Zeichen zum Web 2.0“ eine große Hilfe.

Eine ausführliche Einführung in das Thema bietet einem guten Einstieg in die Materie. Leicht verständlich werden die verschiedenen Themen rund ums twittern erklärt. Bei vielen Web 2.0 Anwendungen ist es wichtig den richtigen Ton zu treffen. Deshalb kommt auch dieses Thema nicht zu kurz.

Wichtig erscheint mir auch der Teil, der sich mit der Nutzung von Twitter durch Unternehmen auseinander setzt. Abschließend werden noch die verschiedenen Tools vorgestellt.

Da Buch gibt einen umfassenden Überblick, über alles, was man wissen muss um zu twittern. Neben der Erklärung aller Funktionen wird auch die strategische Komponente nicht vernachlässigt.

Link zum Buch: Twitter. Mit 140 Zeichen zum Web 2.0

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Twittern anstatt Printausgabe

Der Guardian hat diese Woche einen Artikel über die Aufgabe der Printausgabe veröffentlicht. Alle  News würden zukünftig nur noch als Twitter-Nachricht veröffentlicht. Die Frage ist dabei allerdings, ob das Datum eine Rolle bei der Veröffentlichung  gespielt hat.

Man fragt sich aber, ob sich solche Modelle in Zukunft nicht durchsetzen werden. Twitter entwickelt sich sehr gut und in der USA stellen die ersten etablierten Zeitungen Ihren Betrieb ein.  Ein Beispiel ist die Rocky Mountain News. Sie veröffentlichte nach 150 Jahren Ihre letzte Ausgabe.

Selbst wenn die Nachricht nur am 1. April zählt, stellt sich doch die Frage, ob das ein Entwicklung ist, die sich durchsetzen wird. 140 Zeichen erlauben es schnell zu  Neuigkeiten zu publizieren. Ist es der Weg kurz und knapp alles zum schnellen Konsum aufzubereiten.  Bei der Flut an Informationen wird es allerdings immer schwieriger alles aufzunehmen. Sicherlich oberflächlich, aber effektiv.

Meiner Meinung nach ist Twittern ein guter Weg um übersichtlich Neuigkeiten vom Tage zu publizieren. Es darf nur nicht die einzige Informationsquelle für die Leser sein. Bei interessanten Nachrichten klickt gibt es meistens einen Link zu weiteren Webseiten. So informiert sich leicht über die Hintergründe. Man muss nur darauf achten, dass man nicht alles ungeprüft übernimmt.

Es wird sicherlich spannend diese Entwicklung weiter zu verfolgen. Nutzen Sie dazu auch diesen Blog mit einem etwas makaberen Titel. http://www.newspaperdeathwatch.com/

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