Twittern anstatt Printausgabe
Der Guardian hat diese Woche einen Artikel über die Aufgabe der Printausgabe veröffentlicht. Alle News würden zukünftig nur noch als Twitter-Nachricht veröffentlicht. Die Frage ist dabei allerdings, ob das Datum eine Rolle bei der Veröffentlichung gespielt hat.
Man fragt sich aber, ob sich solche Modelle in Zukunft nicht durchsetzen werden. Twitter entwickelt sich sehr gut und in der USA stellen die ersten etablierten Zeitungen Ihren Betrieb ein. Ein Beispiel ist die Rocky Mountain News. Sie veröffentlichte nach 150 Jahren Ihre letzte Ausgabe.
Selbst wenn die Nachricht nur am 1. April zählt, stellt sich doch die Frage, ob das ein Entwicklung ist, die sich durchsetzen wird. 140 Zeichen erlauben es schnell zu Neuigkeiten zu publizieren. Ist es der Weg kurz und knapp alles zum schnellen Konsum aufzubereiten. Bei der Flut an Informationen wird es allerdings immer schwieriger alles aufzunehmen. Sicherlich oberflächlich, aber effektiv.
Meiner Meinung nach ist Twittern ein guter Weg um übersichtlich Neuigkeiten vom Tage zu publizieren. Es darf nur nicht die einzige Informationsquelle für die Leser sein. Bei interessanten Nachrichten klickt gibt es meistens einen Link zu weiteren Webseiten. So informiert sich leicht über die Hintergründe. Man muss nur darauf achten, dass man nicht alles ungeprüft übernimmt.
Es wird sicherlich spannend diese Entwicklung weiter zu verfolgen. Nutzen Sie dazu auch diesen Blog mit einem etwas makaberen Titel. http://www.newspaperdeathwatch.com/




“Alles kann in 140 Zeichen gesagt werden” – ist wahrlich ein guter Aprilscherz. Vielleicht kann man so kurz was zwitschern, aber sicher keinen Diskurs führen. Twittern ist eine nette Ergänzung zu konventionellen Kanälen, aber es fehlt die Glaubwürdigkeit.
Es ist nicht anders, als bei anderen Medien. Man sollte sich nie auf eine Quelle alleine verlassen.