Monthly Archives: Oktober 2009

Deutschland zwitschert

Holger Schmidt berichtet in seinem Blog von der aktuelle Twitter-Entwicklung in Deutschland. Das Interesse an Twitter wächst in beachtlichen Schrítten. Das im September über 3 Millionen Menschen Twitter besuchten zeigt dies mehr als deutlich. Das sind immerhin schon 4 % der Bevölkerung..

Nicht so verwunderlich ist für mich die noch immer eher geringe Zahl von Autoren. Das Mitmachweb ist noch nicht bei allen Menschen angekommen. Schließlich waren die Webuser bisher reine Konsumenten. Es ist schon ein großer Schritt das erste Mal selber etwas zu veröffentlichen.

Viele glauben auch, Sie hätten einfach nichts zu sagen. Dazu besteht auch oft die Angst sich zu blamieren. Schließlich ist noch keine Meister vom Himmel gefallen. Vergessen wird dabei of, dass am Anfang oft kaum jemand hinschaut. Das “große” Publikum entwickelt sich ja erst langsam. Es gibt also Raum für Fehler. Und mit ein bisschen Übung wird es schnell besser.

Ich empfehle meinen Kollegen erst einmal nur mitzulesen. Das ist ein guter Anfang, wenn man sich mit dem Thema beschäftigen möchte. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, welche Dinge gut funktionieren. Vorausgesetzt natürlich, man findet die die richtigen Quellen. Ohne Hilfestellung sieht man allerdings oft nur eine Menge unsinnige Inhalte und ist schnell enttäuscht.

Wir werden deshalb den Kollegen aus den Kommunikations- und Marketingabteilungen Listen mit interessanten Quellen aus der Welt von Twitter, Blog und Co an die Hand geben. So gestaltet sich der Einstieg einfacher und erfolgversprechender. Schließlich sollten sich Mitarbeiter aus diesen Bereichen mit dem Thema auseinandersetzen.

Letztendlich ist die Steigerung auf 185.000 aktive Twitterer in Deutschland meiner Meinung nach sehr beachtlich. Vielleicht erwarten wir einfach zuviel. Die Menschen werden erst langsam lernen sich zu beteiligen und Spaß daran bekommen sich mitzuteilen.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Vernetzung der verschiedenen Anwendungen. Tools die  es ermöglichen verschiedene soziale Netzwerke, Twitter usw. gleichzeitig zu bedienen sind auch noch nicht in Sicht. Tweetdeck ist dabei ein erster kleiner Anfang. Es ist also eher mühsam überall präsent zu sein.

Der Artikel von Holger Schmidt

Holger Schmidt berichtet in seinem Blog als Netzökonom von die aktuelle Twitter-Entwicklung in Deutschland. Das Interesse an Twitter wächst in beachtlichen Schrítten. Das im September über 3 Millionen Menschen Twitter besuchten zeigt dies mehr als deutlich. Das sind immerhin schon 4 % der Bevölkerung..

Nicht so verwunderlich ist für mich die noch immer eher geringe Zahl von Autoren. Das Mitmachweb ist halt noch nicht ganz bei den Menschen angekommen. Schließlich waren die Webuser bisher reine Konsumenten. Es ist schon ein großer Schritt das erste Mal etwas selbst zu veröffentlichen.

Viele Menschen denken auch, Sie hätten einfach nichts zu sagen. Weiterhin besteht oft auch Angst sich zu blamieren Schließlich ist noch keine Meister vom Himmel gefallen. Dabei schaut am Anfang oft erst mal kaum jemand hin. Es gibt also Raum für Fehler. Und mit ein bisschen Übung wird es schnell besser.

Erst einmal nur mitzulesen, empfehle ich Kollegen, die Anfangen möchten sich mit dem Thema zu beschäftigen. So bekommt man schnell ein Gefühl dafür, welche Dinge gut funktionieren. Vorausgesetzt natürlich, man findet die die richtigen Quellen. Ohne Hilfestellung sieht man oft nur eine Menge unsinnige Tweets und ist schnell enttäuscht.

Wir werden deshalb den Kollegen aus den Kommunikations- und Marketingabteilungen Listen mit interessanten Quellen aus der Welt von Twitter, Blog und Co an die Hand geben. So gestaltet sich der Einstieg einfacher und erfolgversprechender. Schließlich sollten sich Mitarbeiter aus diesen Bereichen mit dem Thema auseinandersetzen.

Letztendlich ist die Steigerung auf 185.000 aktive Twitterer in Deutschland meiner Meinung nach sehr beachtlich. Vielleicht erwarten wir einfach zuviel. Die Menschen werden erst langsam lernen sich zu beteiligen und Spaß daran bekommen sich mitzuteilen.

Ein weiterer Punkt ist die fehlende Vernetzung der verschiedenen Anwendungen. Tools die es ermöglichen verschiedene soziale Netzwerke, Twitter usw. gleichzeitig zu bedienen sind auch noch nicht in Sicht. Tweetdeck ist dabei ein erster kleiner Anfang.

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Usability Kongress 2009 – Teil 2

Viele Interessante Vorträge gab es zu hören beim Usability Kongress 2009. Hier die Zusammenfassung einiger Vorträge, die ich besucht hatte.

360° Analytics – Moustracking und Webmonitoring zur Usability-Optimierung – Prof. Dr. Gensch, Buisiness Intelligence Group

Natürlich möchte man gerne wissen, was die Nutzer der eigenen Webseite da so alles treiben. Nicht aus Neugier, sondern um diese Informationen zur Optimierung der Site zu nutzen. Obwohl es schon auch Spaß macht einen  User dabei zu beobachten. Die Software m-Pathy erlaubt diese Einblicke.

Ungefähr ein Drittel der User verfolgt die gerade erfassten Inhalte einer Webseite auch mit der Maus. Diese Bewegungen kann man nun erfassen. Verdichtet zu einer Heatmap erhält man so zeitnah eine Übersicht über die Nutzung der Inhalte. Auf diese Weise kann man sehr einfach kontinuierlich optimieren und über die direkte Rückmeldung schnell zu einem optimalen Ergebnis kommen.

Usability und Konversionmanagement – Monia Schumacher – Maxymiser LTD

Vorgestellt wurde eine Lösung, die es ermöglicht eine Webseite in Boxen aufzuteilen. Diese Boxen können dann über das Tool mit verschiedenen Inhalten gefüllt werden. Diese werden dann ständig ausgetauscht. So kann eine Seite in den verschiedensten Kombinationen testen und die optimale Version ermitteln.

Laut Aussage von Frau Schumacher wetten Sie oft mit Ihren Kunden, welche nun die erfolgreichste Variante ist. Bis jetzt war es immer eine Variante, an die keiner Gedacht hatte. Daran sieht man sehr gut, dass Testen immer noch der beste Weg ist um eines Webseite optimal zu gestalten. Man ist wahrscheinlich immer durch das eigenen Verhalten zu sehr geprägt, um sich in alle User hinein versetzen zu können.

Mental Model – Basis für eine Nachhaltige Informationsarchitektur – Karen Lindemann, Netflow -Usabuility Consulting

In einer Befragung wurden Firmen und User über die Qualität von Webseiten gefragt. 80% der Firmen beurteilten Ihre Webseite als Gut, aber nur 8% der User kamen zum gleichen Ergebnis. Mentale Modelle helfen hier eine für die Nutzer optimierte Seite zu erstellen.

Interviews werden analysiert und in ein Diagramm übertragen. Das Diagramm stellt die mentalen Modelle der User dar.  Übertragen auf Personas eine gute Basis um die Inhalte einer Webseite zu gestalten. Indi Young hat die Methode „Mental Models“ entwickelt und in Ihrem Buch „Mental Models – Aligning Design Strategy with Human Behavior“ beschrieben.

Emotionsarchitektur – Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler – Britta Glatten, Fatdux

Verglichen wurde das Buchen von Verbindungen auf den Portalen der deutschen Bahn und der Lufthansa. Vermisst wurde bei der Bahn eine klare Gegenüberstellung der Preise. Die ständige Wiederholung der Inhalte auf einer Seite waren ein weiterer Kritikpunkt. Eindeutige Navigation und klare, übersichtliche Darstellung der Angebote sind einfach ein Muss. 1:0 für die Lufthansa.

Usability Kongress 2009 – Teil 1

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Usability Kongress 2009 – Teil 1

Eine rundum gelungene Veranstaltung. Das kann man nicht über alle Veranstaltungen sagen. Beim Usability Kongress 2009 trifft das aber voll und ganz zu. Vielfältige Beiträge geben einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Usability bei Online Medien. Das Thema bleibt wichtig in Zeiten von mobilen Internet und Web 2.0.

Das habe ich aus einigen der Vorträge mitgenommen:

Usability versus Innovation? -  Prof. Andrea Krajewski, Hochschule Darmstadt.

Erst das Nutzen von Produkten besiegelt deren Existenz. Also muss der User die Produkte verstehen und einen Vorteil für sich erkennen.

Es wurde die These erwähnt, dass Menschen sich nur Dinge vorstellen können, die Sie schon kennen. Daraus folgt, das man mentale Modelle entwickeln muss, die auf Bekanntem aufbauen.  Es ist sonst schwierig innovative Produkte und Ideen zu erklären. Das sollte man sich merken, wenn man Menschen von Innovationen begeistern möchte. Achten Sie darauf, dass Ihre Zielgruppe Ihnen folgen kann.

Multitouch Usability und Natural User Interface Design – Prof. Dr. Wolfgang Henseler, Sensory Minds GmbH

Die Maus wird wohl zukünftig immer weniger benötigt um mit Computern zu interagieren. Finger, Gedanken oder einfach nur Bewegungen bedienen die Geräte der Zukunft. Das bedeutet auch neue Herausforderungen für die Usability.

  • Buttons müssen größer sein, wenn sie von Fingern bedient werden.
  • Text muss oberhalb vom Button und nicht innerhalb stehen, da er sonst von der Hand verdeckt wird.
  • bei der Erstellung von Applikationen muss man z.B daran denken, dass mehrere User gleichzeitig an einem Bildschirm arbeiten (Multitouch). Sie dürfen sich dabei nicht ins Gehege kommen.

Ein Problem ist auch, dass sich die mentalen Modelle nur sehr langsam umstellen. Es dauert bis zu 10 Jahre, bis sich neue durchsetzen. Das gestalten von Verhalten wird deshalb wichtiger als das Design. In Übergangszeiten wird man wohl altes und neues Parallel anbieten müssen.

Auf jeden Fall bleibt es spannend und die Anforderung werden nicht weniger.

OnSite-Befragung 2.0 – Mehr Erfragen durch eine intelligente Abfragetechnik! Thorsten Wilhelm, eResult GmbH

Die Nutzer einer Webseite zu befragen ist ja nicht unbedingt etwas neues. Allerdings geht eResult hier einen anderen Weg. Die Fragen werden direkt zum Inhalt mit einem Layer eingeblendet. Der User kann direkt auf die Inhalte antworten. Er regiert damit auf einen ganz frischen Eindruck.  Im Gegensatz dazu ist man bei bisherigen  Befragung immer auf das Erinnerungsvermögen der Teilnehmer angewiesen.

Weitere Eindrücke der Veranstaltung folgen im nächsten Beitrag:

Usability Kongress 2009 – Teil 2

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Einheitliche Seiten für eine bessere Usability

Vor einigen Jahren erstellte jeder Produktbereich bei ABB die Internetseiten nach eigenen Vorstellungen. Die Einführung eines Produktbaums macht aus einem wilden Sammelsurium von Produkt- und Navigationsseiten einen einheitlichen Webauftritt.

Die geschieht natürlich nicht alleine durch die Einführung einer festen Struktur. Wir haben alle Seitenelemente beschrieben und den Autoren als Guidelines zur Verfügung gestellt. Ich stelle unser Konzept am Dienstag auf dem Usability Kongress vor.

Der Link zum Abstract meines Vortrages

Der Blog zum Thema Usability
http://www.usabilityblog.de/

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