• 10Okt
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    Eine rundum gelungene Veranstaltung. Das kann man nicht über alle Veranstaltungen sagen. Beim Usability Kongress 2009 trifft das aber voll und ganz zu. Vielfältige Beiträge geben einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Usability bei Online Medien. Das Thema bleibt wichtig in Zeiten von mobilen Internet und Web 2.0.

    Das habe ich aus einigen der Vorträge mitgenommen:

    Usability versus Innovation? -  Prof. Andrea Krajewski, Hochschule Darmstadt.

    Erst das Nutzen von Produkten besiegelt deren Existenz. Also muss der User die Produkte verstehen und einen Vorteil für sich erkennen.

    Es wurde die These erwähnt, dass Menschen sich nur Dinge vorstellen können, die Sie schon kennen. Daraus folgt, das man mentale Modelle entwickeln muss, die auf Bekanntem aufbauen.  Es ist sonst schwierig innovative Produkte und Ideen zu erklären. Das sollte man sich merken, wenn man Menschen von Innovationen begeistern möchte. Achten Sie darauf, dass Ihre Zielgruppe Ihnen folgen kann.

    Multitouch Usability und Natural User Interface Design – Prof. Dr. Wolfgang Henseler, Sensory Minds GmbH

    Die Maus wird wohl zukünftig immer weniger benötigt um mit Computern zu interagieren. Finger, Gedanken oder einfach nur Bewegungen bedienen die Geräte der Zukunft. Das bedeutet auch neue Herausforderungen für die Usability.

    • Buttons müssen größer sein, wenn sie von Fingern bedient werden.
    • Text muss oberhalb vom Button und nicht innerhalb stehen, da er sonst von der Hand verdeckt wird.
    • bei der Erstellung von Applikationen muss man z.B daran denken, dass mehrere User gleichzeitig an einem Bildschirm arbeiten (Multitouch). Sie dürfen sich dabei nicht ins Gehege kommen.

    Ein Problem ist auch, dass sich die mentalen Modelle nur sehr langsam umstellen. Es dauert bis zu 10 Jahre, bis sich neue durchsetzen. Das gestalten von Verhalten wird deshalb wichtiger als das Design. In Übergangszeiten wird man wohl altes und neues Parallel anbieten müssen.

    Auf jeden Fall bleibt es spannend und die Anforderung werden nicht weniger.

    OnSite-Befragung 2.0 – Mehr Erfragen durch eine intelligente Abfragetechnik! Thorsten Wilhelm, eResult GmbH

    Die Nutzer einer Webseite zu befragen ist ja nicht unbedingt etwas neues. Allerdings geht eResult hier einen anderen Weg. Die Fragen werden direkt zum Inhalt mit einem Layer eingeblendet. Der User kann direkt auf die Inhalte antworten. Er regiert damit auf einen ganz frischen Eindruck.  Im Gegensatz dazu ist man bei bisherigen  Befragung immer auf das Erinnerungsvermögen der Teilnehmer angewiesen.

    Weitere Eindrücke der Veranstaltung folgen im nächsten Beitrag:

    Usability Kongress 2009 – Teil 2

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WP_Floristica

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