Monthly Archives: Dezember 2009
Komblog – Ein Jahr mit Pulsschlag 1/W
Der erste Geburtstag meines Blogs. Zu diesem Anlass braucht er wieder Aufmerksamkeit, wie schon viele Stunden in diesem Jahr. Oft habe ich mit die Zeit mühsam suchen müssen, aber viele Artikel sind mir auch zugeflogen.
Nicht jeder angefangenen Artikel wurde am Ende auch veröffentlicht. Nicht jede Idee habe ich zu Ende verfolgt. Das Thema war dann doch nicht so spannend, wie zuerst gedacht. Die Aktualität vorbei, weil ich es nicht geschafft habe zeitnah zu berichten. Einige Liegen noch im Ideenspeicher.
In der Regel fällt es mir jedoch leicht, die Artikel zu schreiben, denn die Themen liegen mir am Herzen. Ich mag schreiben und ich setze mich gerne mit Online Kommunikation auseinander. Das hätte meine Deutschlehrerin bestimmt nicht vermutet;-) Es gibt halt Liebe auf den ersten Blick oder einen längeren Prozess.
Gelernt habe ich fast immer etwas dabei. Nicht nur die Recherche führt zu neuen Erkenntnissen, auch das Nachdenken über ein Thema führt zu anderen Ansichten.
Mein Ziel jede Woche einen Artikel zu veröffentlichen habe ich erreicht. An interessanten Themen wird es wohl im nächsten Jahr auch nicht mangeln. Zu groß ist die Dynamik in diesem Umfeld. Es bleibt spannend.
Ich wünsche allen Lesern einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches neues Jahr
Joachim Lindner
Ich möchte die Zukunft so nicht
Gemütliche Weihnachtsfeiern im Familienkreis führen gelegentlichen auch zu ernsthaften Diskussionen. Veränderungen in der Gesellschaft, die zu Lasten kleiner Unternehmen/Handwerkern gehen, waren dieses mal das Thema.
Dabei wurde die These aufgestellt, dass die meisten Menschen gewisse Änderungen, wie z.B. das eBook eigentlich ablehnen würden. Es würde so vielleicht zu einer bewussten Ablehnung der elektronischen Medien führen und zu einer Rückbesinnung auf das Althergebrachte kommen. Der Erfolg von Kindle und Co zeigt da allerdings eine andere Entwicklung auf.
Warten wir es erst mal ab, war eine der Meinungen. Bleibt es aber so wie es ist, nur weil uns das Neue nicht gefällt. Sicher nicht! Es ist allerdings auch schwer, Dinge zu mögen, die man nicht kennt.
Wie aber überzeugt man Gesprächspartner sich mit aktuellen Entwicklungen zu beschäftigen? Ich benutze in letzter Zeit immer ein Beispiel, dass ich kürzlich gelesen habe.
Kaum noch jemand trägt heute Maßschuhe, auch wenn diese sicherlich viel besser als Massenware sind. Das kann man gut auf gedruckte Zeitungen und Bücher übertragen. Die wird man irgendwann auch nur noch in teuren Sonderausgaben zu lesen bekommen. Es ist nur eine Frage, wie lange das dauert.
Mir persönlich gefällt auch nicht alles an den neuen Entwicklungen. Es ist aber allemal besser Neues mit zu gestalten, als sich an alten Zöpfen festzuhalten. Erst mal testen und dann entscheiden, ob ich etwas nutzten möchte. Das ist zumindest meine Devise. Es macht dabei auch Spaß neue Erfahrungen zu sammeln.
In Deutschland ist diese Vorgehensweise allerdings nicht so weit verbreitet. Man muss erst überzeugt werden, bevor man etwas anfasst. Ich empfehle vielen Gesprächspartnern deshalb auch einfach zu testen. Es ist einfach falsch vorher etwas zu bewerten. Der persönliche Nutzen ist ja auch für jeden anders.
Letztendlich geht die Überzeugungsarbeit nur in kleinen Schritten. Man muss halt Geduld haben. Es ist aber auch erfreulich, dass es immer mehr „Mitstreiter“ gibt.
Weihnachten – Eine Zeit zum Genießen
Die letzten Stunden vor Heilig Abend. Lichter in den Häusern erzeugen schon seit Wochen eine romantische Stimmung. Atmosphärisch schön und vielleicht gibt es ja auch noch weiße Weihnachten.
Und trotzdem – Konsumterror, Kommerzialisierung und Weihnachtsstress schallt es aus allen Medien. Es muss der Horror schlechthin sein, Menschen, die man liebt, zu beschenken, wenn man das so hört. Und dann die Frage: Braucht man den einen bestimmten Termin um seine Lieben glücklich zu machen?
Nein braucht es natürlich nicht. Doch trotzdem ist es doch gerade die Weihnachtszeit, die das in besonderer Weise möglich macht. Viele kleine Schritt steuern auf einen Höhepunkt zu. Jede Woche eine Kerze mehr, die Fenster dekorieren und das Plätzchen backen nicht vergessen. Wann sonst schmückt man sein Wohnzimmer mit Weihachsbaum und Lichtern in dieser Weise. Wann sonst schafft man so eine besondere Atmosphäre. Gerade in der dunklen Jahreszeit wird es so doch erst richtig gemütlich. Rituale, die einfach dazu gehören.
Geschenke zu kaufen auf den reinen Konsum zu reduzieren ist hier sicherlich völlig falsch. Schließlich beschäftige ich mich mit den Empfängern der Geschenke. Ich mache Gedanken. Schließlich möchte ich Freude bereiten. Strahlende Augen sind dann oft die Belohnung dafür. Gibt es etwas Schöneres?
Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf heute Abend und die nächsten Tage:-)
Ich wünsche allen Lesern schöne und besinnliche Weihnachten und lassen Sie sich die Freude daran nicht durch die Medien verderben.
Ihr Joachim Lindner



