Monthly Archives: Juli 2010

Politiker öffnet Euch dem Volk

Am Wochenende habe ich im TV wieder einigen Politikern bei Interviews oder in Gesprächsrunden zugehört. Im Grunde ändert sich nichts. Trotz sinkender Wahlbeteiligungen und teilweise dramatischer Abstürze bei der Wählergunst versuchen diese sich immer noch massiv eindeutige Aussagen zu vermeiden. Die einzigen eindeutigen Aussagen sind Beschimpfungen der Gegner.

Das ist aber meiner Meinung einer der Gründe für die immer weiter sinkende Wahlbeteiligung. Da wird zwar oft auf die Interessenlosigkeit einiger Wählerschichten geschoben, aber das ist nicht der wirkliche Grund.

Es gab immer Menschen, die überhaupt kein Interesse an der Politik und unserer Gesellschaft haben. Die Leute, die sich heute von der Politik verabschieden gehören aber nicht dazu. Diese Menschen möchten ernst genommen werden und nicht mit inhaltslosen Plattitüden beschallt werden.Social Media wäre eine gute Möglichkeit damit anzufangen. Es muss den Politikern aber ernst damit sein. Es erwartet sicherlich keiner von einem hochrangigen Politiker, dass er immer sofort auf alles eingeht, bzw. wirklich alles selber macht. Er/Sie sollte aber maßgeblich daran beteiligt sein und sich so viel wie möglich einbringen. Es muss zumindest authentisch wirken und das ist schwer, wenn man nichts selber macht.

Es ist auch nicht zu verstehen, warum Politiker diesen Kanal nicht nutzen. Es müsst doch auch schon in Politikerkreisen angekommen sein, dass Ihre Wähler schon längst dort sind. Ich glaube noch nicht mal, dass Sie bei der Nutzung betreut werden müssen. Der Wille sich ehrlich und ernsthaft mit den Wählern auseinanderzusetzen sollte eigentlich reichen. Ein Tipp hier und da wäre aber sicherlich trotzdem hilfreich. Vielleicht finden sich dazu ja auch Freiwillige interessierte Bürger.

Noch etwas zur Nutzung der neuen Medien von Politikern. Ich schreibe gelegentlich eine E-Mail an die für meinen Wahlkreis zuständigen Politiker. Die Antworten sind aber in der Regel nicht zufriedenstellen. Man merkt einfach, dass es ein Standardtext ist.

Bei gerade aktuellen Themen erhält man auch schon einmal ein vorbereitetes pdf als Antwort zurück. Das zeigt in meinen Augen ganz deutlich, dass man als Wähler nicht ernst genommen wird. Ich habe auch irgendwo gelesen, dass es auch wirksamer sein soll einen „richtigen“ Brief zu schreiben. Das möchte ich aber nicht weiter kommentieren.

Ich möchte aber den Politikern folgendes empfehlen: „Geht ins Netz, aber richtig. Nehmt mich bitte ernst.“ Die Wähler würden sich dann ernst genommen fühlen und die Wahlbeteiligung würde sicherlich wieder steigen. Aber trotzdem liebe Leser: „Geht bitte Wählen, denn nur wir Wähler haben es in der Hand“

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Seit heute mein eigenen Chef

Heute ist für mich ein besonderer Tag, wie man aus der Überschrift übernehmen kann. Ich bin seit heute selbstständig. Ein Freund hat gesagt, dass setzt sich aus selbst und ständig zusammen. Also alles selber machen, und das ständig.

Ich freue mich aber darauf, denn schließlich ist es nicht nur die Arbeit, die damit verbunden ist. Ich kann eben auch gestalten und die Entwicklung selber bestimmen. Ein Wunsch dabei war auch mich zukünftig noch stärker mit den Themen Enterprise 2.0 und Social Media/Web 2.0 zu beschäftigen. Weiterhin war es für mich wichtig, dass nicht nur für ein Unternehmen zu tun.

Ich freue mich schon darauf, mit vielen Menschen aus den unterschiedlichsten Unternehmen zusammen zu arbeiten. So erhalte ich viele Einblicke und kann so bei den verschiedensten Projekten geben und nehmen.

Ich freue mich auch schon auf die Zusammenarbeit mit N:Sight, die wir vereinbart haben. Wir werden zusammen Studien erstellen und Seminare durchführen. Ein weiterer Grund, aus dem ich mich entschieden habe mich Selbstständig zu machen. Ich wollte mich gerne etwas wissenschaftlicher mit Enterprise 2.0 und Social Media/Web 2.0 auseinandersetzen. Das ist durch diese Zusammenarbeit und anderen Projekten gegeben.

Gute Texte beginnen nicht jeden Absatz mit den gleichen Wörtern und deshalb hatte ich mir erst überlegt, dies für diesen Artikel zu ändern. Dann habe ich mir aber gedacht, dass diese Wiederholung genau meine Stimmung trifft, also hab ich’s gelassen.

Während meiner langjährigen Tätigkeit bei ABB und meinem persönlichen Engagement in meine Freizeit habe ich viel Know-How aufgebaut. Dieses Know-How möchte ich nun in Workshops und als Beratungsleistung zur Verfügung stellen.

Ich werde nun eigenständige oder an Kundenwünsche angepasste Seminare und Beratung zu Intranet-Management, Enterprise 2.0, Wissens- und Dokumenten-Management und Social Media/Web2.0 anbieten. Vielleicht arbeiten wir ja auch mal zusammen.

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