Mehr Mut zum Geben

Bei konventionellen Marketingkampagnen steht das Ziel der Maßnahmen immer ganz klar im Vordergrund. Häufig werden dabei einzelne Element auf ihre Wirksamkeit geprüft. Erkenntnisse aus der Forschung haben ihr übriges dazu getan, das die Ergebnisse oft gestimmt haben. Diese Prämisse erzeugt natürlich einen Druck, der Social Media Maßnahmen nicht bekommt. Auf diese Weise steht der eigene Nutzen zu sehr im Vordergrund.

Es stellt sich aber die Frage, ob dieser Ansatz heute noch der richtige ist, denn schließlich leben Social Media Aktivitäten im Wesentlichen davon, dass die Zielgruppe diese annimmt. Dies ist sicherlich der Fall, wenn diese einen Gewinn daraus zieht.

Ist es so nicht besser die Zielgruppe und deren Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen – und das Bedingungslos. Nur so steigt die Akzeptanz und die Nutzer werden es mit aktiver Teilnahme danken.

Das Ergebnis ist so natürlich in keinster Weise abzuschätzen. Das ist es aber auch nicht, wenn meine Ziele die Qualität verhageln. Es gehört also ein bisschen Mut dazu erst einmal nur zu geben.

Dazu gehört natürlich auch Offenheit, was mir auch hin und wieder schwer fällt. Soll ich wirklich mein geistiges Eigentum veröffentlichen, welches ich eigentlich verkaufen möchte? So ist es aber eigentlich nicht. Man wird immer nur einen Teil veröffentlichen. Es ist oft nicht wirklich etwas ohne die eigenen Gedanken oder Ausführungen. Die Veröffentlichungen aber bringen einem die Reputation, die man braucht um Kunden zu binden oder zu gewinnen.

Es gibt natürlich einige Einschränkungen für das Geben. Ich muss einfach festlegen, wie viel Zeit ich dafür nutzen kann. Das ist meiner Meinung nach die wichtigste Einschränkung.

Ich muss mir natürlich auch überlegen, ob ich neutral auch über den Wettbewerb berichte, bzw. ihm auch Raum geben. Eine schwierige Frage, aber auch hier ist Offenheit der bessere Weg.

Also mehr Mut zum Geben und zur Offenheit. Das muss ich mir allerdings auch immer wieder sagen. Aber auch wenn es schwer fällt. Es lohnt sich.

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