Erfolgreiche Merger mit Social Media
Merger führen nicht immer zu dem gewünschten Ergebnis, wie der Artikel von Darcy Jacobsen an 6 Beispielen aufzeigt. Laut dem Artikel spielen die unterschiedlichen Unternehmenskulturen dabei eine entscheidende Rolle. Nun besteht unter Umständen das Problem, dass die Kulturen so unterschiedlich sind, das eine Annäherung kaum möglich ist. Man sollte idealerweise dann besser die Finger von einem solchen Unternehmen lassen.
In der Regel kann man die Unternehmen zusammenbringen, wenn man es richtig macht. Die Nutzung von Social Media in den beteiligten Unternehmen kann entscheidend dazu beitragen.
Einfacher ist es natürlich, wenn beide Unternehmen schon entsprechende Tools im Einsatz haben, aber auch eine Einführung nach dem Merger kann die Transformation der beiden Unternehmen unterstützen.
Vor dem Merger
Idealerweise hat man schon vor dem Merger eine Idee davon, was auf einen zukommt. Social Media Monitoring kann einem hierbei die entscheidenden Informationen an die Hand geben. Schnell merkt man dabei, wie ein Unternehmen so tickt. Was beschäftigt die Mitarbeiter und wie offen werden Meinungen geäußert, sind nur zwei dieser Fragen, die man damit beantworten kann.
Im Artikel von Jacobsen wird darauf hingewiesen, dass Meinungsbildner entscheidend zum Erfolg eines Mergers beitragen. Mit einem Social Media Monitoring findet man schnell heraus, wer diese Personen in einem Unternehmen sind. Es empfiehlt sich dann diese möglichst früh ins Boot zu holen.
Leider ist es häufig so, dass bei einem Merger auch Personal abgebaut wird. Das macht es natürlich generell schwierig eine positive Stimmung aufzubauen. Nun sollte man aber auf jeden Fall darauf achten, dass nicht gerade die Meinungsbildner gehen müssen. Gut wenn man die dann kennt.
Die Nutzung von sozialen Medien führt in der Regel zu einem offenen Austausch. So ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn eine offene Kommunikationskultur vorhanden ist. Dann lässt sich ein Wandel viel leichter vollziehen.
Ich würde auf jeden Fall Unternehmen, die Social Media zum Austausch der Mitarbeiter untereinander nutzen auf jeden Fall für einen Merger vorziehen. Man könnte vielleicht sogar sagen, dass solche Unternehmen mehr wert sind, weil der Merger leichter vollzogen werden kann.
Nach dem Merger
Erfolgreiches Change Management Projekte haben immer eine gute Kommunikationsarbeit geleistet. So ist es auch bei Mergern. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein CEO-Blog sehr erfolgreich zu einem Merger beitragen kann. So ist es einfach alle wichtigen Punkte zu adressieren und die Mitarbeiter haben die Möglichkeit zu Kommentieren oder Fragen zu stellen. Die Authentizität eines persönlichen Blogs ist dabei wesentlich erfolgreicher, als eine Artikelserie, die im Intranet erscheint.
Weiterhin eignen sich kollaborative Tools dazu die Teams aus den unterschiedlichen Unternehmen zusammenzubringen. Natürlich ist dabei wichtig, dass die Mitarbeiter sich mal persönlich getroffen haben. Idealerweise gehört da auch ein Abend mit einem Bierchen dazu.
Sind die sozialen Kontakte erst mal geknüpft kann man dies aber mit den entsprechenden Tools weiter vertiefen. Erfolgt die weitere Auseinandersetzung mit der Thematik offen, können die anderen Mitarbeiter gleich verfolgen, wie gut die Zusammenarbeit klappt.
Auch hier ist natürlich ein Monitoring sinnvoll. So ermittelt man schnell kritische Diskussionen, in die man dann moderierend eingreifen kann oder es müssen auf dieser Basis Veränderungen erfolgen. Man kann auch leicht feststellen, wo man sich auf dem Weg für den Zusammenschluss befindet.
Fazit
Das sind nur einige Beispiele, die aufzeigen, dass Social Media Tools ein entscheidender Erfolgsfaktor bei einem Merger sind. Auf jeden Fall hilft eine offene Unternehmenskultur, die meist mit diesen Tools einhergeht, den Wandel schneller und erfolgreich zu vollziehen.




