Category Archives: Social Media
Piraten auf Erfolgskurs
Verfolgt man zurzeit die Tagespresse, liest man immer neue Erfolgsmeldungen über die Piraten. Deren Wählergunst steigt stetig an. Wenn man dazu die Reaktion der etablierten Politiker verfolgt, spürt man eher Angst, als konstruktiven Umgang mit der Thematik.
Weshalb ist eine Partei so erfolgreich, die ein sehr eingeschränktes Parteiprogramm hat und Ziele verfolgt, die sich in der Realität kaum umsetzen lassen. Ich möchte das hiermit nicht bewerten, sondern habe mir Gedanken über die Gründe für deren Erfolg gemacht.
Wer diesen Erfolg Protestwählern zuordnet hat es meiner Meinung nach nicht verstanden. Zumindest, wenn man Protestwähler aus der bisherigen Sicht betrachtet. Obwohl sicherlich auch einige Wähler dabei sind, für die das der einzige Grund ist.
Ich denke eher, dass die Piraten ein Bedürfnis geweckt haben, welches immer schon in vielen Köpfen existiert hat, aber bisher bei dem Ruf nach Volksabstimmung aufgehört hat. Die Menschen haben nun gesehen, dass sie direkt mit Politikern in Kontakt treten können und mitdiskutieren können. Themen werden auf einmal nicht mehr mit Lobbyisten im Hinterzimmer ausgekungelt.
Das ist für sich gesehen ja schon einige Zeit nichts Revolutionäres mehr, allerdings ist es durch die Piraten erst in die öffentliche Diskussion gelangt. Es hat damit Wünsche geweckt, die die etablierten Parteien nicht erfüllen. Meiner Meinung nach ist das Votum für die Piraten nun ein sehr deutlicher Aufruf an diese, sich den Wählern zu öffnen. Ich denke, dass die wenigsten wirklich mitdiskutieren, aber sie wünschen sich die Möglichkeit es jederzeit tun zu können. Alleine die Diskussionen verfolgen zu können, ist für vielen einen erstrebenswerte Aussicht geworden.
Das Ganze hat durch die sozialen Medien eine Eigendynamik erhalten, die so schnell nicht mehr zu bremsen ist. Prof. Dr. Peter Kruse hat das in seiner Rede im Deutschen Bundestag sehr gut beschrieben.
Die Reaktion viele Politiker zielt zurzeit häufig darauf hinaus, das Internet einzuschränken. Das treibt den Piraten aber nur noch mehr Wähler in die Arme. Genauso wie viele Unternehmen, die sozialen Netze noch falsch verstehen, müssen auch die Politiker umdenken und die Menschen endlich ernst nehmen.
Das bedeutet natürlich einen deutlichen Wandel im Umgang mit Öffentlichkeit. Offen und ehrlich zu diskutieren und dabei die richtige Politik umsetzen zu können ist sicherlich auch schwieriger, als der bisherige Umgang mit der Öffentlichkeit.
Ich möchte damit nicht behaupten, dass alle Politiker nur Ihre eigenen Ziele verfolgen. Sicherlich sind viele der Aktivitäten darauf ausgerichtet gutes für unser Land zu erreichen. Es ist auch nicht richtig sein das Handeln nur noch auf die Meinung der Massen auszurichten, aber man kommt wohl nicht mehr daran vorbei, diese in die Entscheidungen zu involvieren.
Man kann den Politkern nur empfehlen sich mit den sozialen Medien auseinandersetzen und das nicht nur als unvermeidbaren Aufwand, sondern als Chance zum Dialog zu sehen. Ich denke sie werden dabei feststellen, dass auch sie dabei gewinnen. Ein erster Schritt ist sicherlich die Aktivität die Bundestagsabgeordneten in ein Training zu schicken. Man kann aber nur hoffen, dass es nicht bei einem Seminar bleibt. Damit würde man so etwas wieder auf die herkömmlich weise angeht. Man geht mal auf ein Seminar und man kann es. Ohne ein Social Media Coaching ist das sicherlich nicht sehr Nachhaltig.
Liebe Politiker nehmt die Wähler der Piraten ernst und öffnet Euch. Ihr werdet sehen, dass wird Eure Arbeit leichter und besser machen. Dabei macht es auch Spaß, wenn man sich einmal daran gewöhnt und man entwickelt sich dadurch auch selbst weiter. Traut Euch doch einfach;-)
Ein paar Gedanken zum IBM JamCamp 2011
Zurück vom IBM JamCamp möchte ich doch gleich meine Eindrücke festhalten. Eines wird mir bei solchen Veranstaltungen immer klarer; Social Media ist im Mainstream irgendwie angekommen. Was für sich jetzt auch keine neue Erkenntnis ist. Besonders im Web gibt es ja kaum jemanden, der nicht Facebook, Youtube oder andere Portale nutzt.
In Unternehmen wächst dabei immer mehr das Bedürfnis an den Potentialen zu partizipieren. Selbst mittelständige Unternehmen, wie Sennheiser nutzen die sozialen Medien innerhalb und außerhalb des Unternehmens, wie uns an beiden Tagen demonstriert wurde. Wobei man Sennheiser wohl eher nur von der Mitarbeiterzahl ein mittelständiges Unternehmen bezeichnen kann. Von der Bekanntheit und Globalität kann es wohl bei den ganz Großen mitspielen.
Mir wird aber auch immer bewusster, dass obwohl die Nutzungszahlen schon teilweise extrem beeindrucken sind, wir gerade erst am Anfang stehen. Das merkt man daran, dass Unternehmen, die das „neue Web“ beherrschen immer noch Leuchttürme sind. Der Kulturwandel hat jedoch gerade erst begonnen. Im Austausch mit Freunden schon wirklich angekommen, sind die Auswirkungen auf viele Geschäftsfelder noch kaum zu spüren.
Crowdsourcing ist dabei ein spannendes Thema, wie der Vortrag von Claudia Pelzer gezeigt hat. Es funktioniert sicherlich sehr gut, wenn es nur von wenigen Unternehmen genutzt wird. Was passiert aber damit, wenn es sich wirklich als Businessmodell durchsetzt. Wenn also die Massen das nutzen. Gunter Dück hat das in seinem sehr Amüsanten Vortrag auch eher kritisch gesehen.
Mittler, als die man z.B. Agenturen sehen kann, werden vielleicht dann gar nicht mehr benötigt. Jetzt kann man vielleicht das „ganzheitliche Konzept“ anführen, was diese ja erstellen. Das kann so ein Designer natürlich nicht liefern. Aber auch das kann man ja durch Crowdsourcing einkaufen. Man muss sich aber auf jeden Fall mit der Thematik auseinandersetzen und sehen, wie man für seine Kunden zukünftig noch Mehrwert schaffen kann.
Was bedeutet das aber z.B. für die Designer. Zunächst ist es ja immer ein Wettbewerb. Man muss also zunächst etwas tun, um sich beteiligen zu können. Das ist dann aber für die meisten Teilnehmer ohne Ergebnis, da ja nur die Besten etwas dafür erhalten. Für die Guten ist das dabei kein Problem. Die werden immer wieder zu den Gewinnern gehören. Das Mittelfeld kommt dabei wahrscheinlich auch noch gut weg, da die Guten ja nicht alles machen können. Die Designer, die aber nur meinen, dass sie gut sind, werden aber wohl kaum einmal gewinnen und damit die Verlierer werden.
Der Wettbewerb wird aber insgesamt wohl generell offener und härter. Das trifft auch für die Mitarbeiter in Unternehmen zu. Diejenigen die viel und gut kommunizieren, werden einfach mehr wahrgenommen und dadurch wohl auch gefragter werden. Es wird sicherlich dabei zukünftig Positionen geben, die sehr hoch angesiedelt sind und gut bezahlt werden, aber ohne Personalverantwortung sind.
Was bedeutet das dann für Unternehmen und uns Menschen. Die Möglichkeiten, aber auch der Leistungsdruck wird größer. Man kann sich nicht mehr auf dem einmal erreichten ausruhen. Man kann nur wirklich bestehen, wenn man sich immer weiter entwickelt. Dies wird durch die immer schneller werdende Entwicklung und durch den offenen Wettbewerb nicht mehr zu vermeiden sein.
Sich Dagegen wehren hilft wohl wenig, denn die Entwicklung nimmt darauf wenig Rücksicht. Dann gehört man unter Umständen noch schneller zu den Verlierern, als man aus heutiger Sicht glauben mag. Das war allerdings schon immer so. Schließlich war es auch mal kein so erfolgreiches Geschäftsmodell mehr zu Hause einen eigenen Webstuhl zu betreiben, was nur ein Beispiel ist.
Allerdings entstehen durch solche Entwicklungen auch Chancen, die zurzeit in fast unbegrenzter Zahl vorhanden sind. Für mich ist es deshalb eine extrem spannende Dekade. Es sind allerdings zurzeit noch viele Menschen nicht in der Lage diese Chance zu nutzen.
Heute Morgen habe ich z.B. igestern gelesen, dass nahezu 75% der Menschen im Tschad Analphabeten sind. Das heißt, dass mindestens drei Viertel überhaupt nicht in der Lage sind mitzumachen. Vom restlichen Viertel der größte Teil wahrscheinlich eher auch nicht. Das bedeutet also dass ganze Länder nicht mitmachen können. Vielleicht ist der Chad wirtschaftlich nicht so interessant, aber sollte es trotzdem so bleiben? Ist das wirklich gut für unsere Welt.
Wie sieht es dann mit hoch entwickelten Ländern, wie z.B. Deutschland aus. Sicherlich kann hier fast jeder „Internet“, aber unser Bildungssystem ist immer noch darauf ausgelegt vorgegebene Inhalte zu Pauken und bei einer Prüfung vorzeigen zu können. Informelles Lernen, was eine unabdingbare Voraussetzung ist, um bei diesen Anforderungen zu bestehen, ist meist kein Thema. Kollaborative zusammen zu arbeiten und dafür auch noch gemeinschaftlich bewertet zu werden, schon einmal gar nicht.
Was sind also die gesellschaftlichen Herausforderungen, die daraus bestehen? Ich denke es ist dringend erforderlich, dass unser Bildungssystem darauf ausgelegt wird, dass junge Menschen lernen sich ständig weiter zu entwickeln und mit anderen ohne Egoismus zusammen zu arbeiten. Sie werden dabei schnell feststellen, dass es auch viele Spaß macht.
Was ist nun aber mit denen aus, die schon aus dem Bildungssystem herausgewachsen sind? Meiner Meinung nach haben die Arbeitgeber, die Verantwortung Ihre Mitarbeitern Social Media Kompetenz zu vermitteln, schließlich profitieren Sie auch am meisten davon. Es kann schließlich viel angerichtet werden, wenn man die falschen Dinge im Internet macht, nur weil man es nicht besser weiß. Mit der richtigen Kompetenz entsteht aber viel Positives.
Dabei hilft es sehr, wenn man die sozialen Medien auch in einem Unternehmen nutzt. So kann man intern lernen, was man extern benötigt. Ich denke auch, dass es schwierig ist extern gut in den sozialen Medien zu sein, wenn man intern nicht die Kultur dazu hat. Dazu benötigen die Unternehmen auch Enterprise 2.0, um bei den heutigen und noch mehr bei den zukünftigen Anforderungen zu bestehen.
Eine Aufgabe hätte ich dabei auch noch für die Medien. Bitte hört doch einfach auf immer nur über die „schreckliche Gefahr“ des Internets zu berichten. Nicht dass es diese auch gibt und diese natürlich auch bekämpft werden muss, aber es gibt auch viel mehr positive Chance und diese muss unsere Gesellschaft nutzen um bestehen zu können. Also bitte nicht mehr das Internet als Feind darstellen sonder als forderndes Medium mit vielen Chancen – für einzelne Personen und Unternehmen.
Das IBM JamCamp war jedenfalls eine gute Veranstaltung und ich hatte viele Gelegenheiten mit anderen Teilnehmern zu diskutieren. Es hat mir aber auch wieder deutlich gemacht, dass wir in einem Transitionsprozess leben, der ganz ordentliche Anforderungen an uns stellt, wenn man diese annimmt und sich darauf einstellt aber auch viele Potentiale birgt.
Positiver Realist
Bei einem Kurs über Social Media habe ich mit den Teilnehmern vor ein einigen Tagen auch über die Chancen und Risiken diskutiert. Generell ist es ja so, dass über das Internet im Allgemeinen sehr häufig eher negativ berichtet wird. Die Potentiale, die sich durch die Nutzung ergeben, sind eher seltener das Thema.
Bei meinen Seminaren weise ich auch auf die Risiken hin, konzentriere mich aber im Wesentlichen auf die Chancen. Meiner Meinung nach überwiegen die positiven Eigenschaften des Internet und der sozialen Medien sehr deutlich. Die sind wohl nur nicht so Medienwirksam, wie darüber zu meckern.
Für Social Media Manager heißt das demnach, die möglichen Potentiale für das eigene Unternehmen auszuloten. Also ist positives Denken angesagt. Gnadenloser Optimist zu sein ist es aber auch nicht. Das zeigt die Aktion mit dem Chef-Ticket der deutschen Bahn.
Also ist doch ein bisschen Vorsicht geboten. Social Media ist auch nicht etwas für jedes Unternehmen.
Vor ein paar Tagen habe ich den Artikel „Die Kunst, ein positiver Realist zu sein“ von Ralf Senftleben gelesen und gleich gedacht: „ Ja das ist es“. Genau das benötigt man im Umgang mit den sozialen Medien. Man muss einfach wissen, was man tut und dabei so viele Chancen, wie möglich auszuloten. Das hat aber immer mit Bedacht und entsprechenden Know-How tun.
Ohne dies kann es auch schon mal in die Hose gehen, wie das Beispiel mit der Bahn zeigt. Auch dieses Projekt hätte nicht schief gehen müssen. Man hätte sich nur richtig vorbereiten müssen. Eventuell wäre es aber auch nötig gewesen, dass die Bahn sich ändert. Zumindest muss man bereit sein, die beteiligten Zielgruppen ernst zu nehmen, also auf Augenhöhe kommunizieren.
Ich finde auf jeden Fall die Eigenschaft eines positiven Realisten passt schon sehr gut zu Menschen, die sich im Social Media Umfeld bewegen. Also nicht einfach auf alles springen was cool ist, sondern schon vorne mit dabei sein, aber dabei vernünftige Entscheidungen treffen.
Das Negative zuerst
Am Wochenende haben wir mit guten Freunden einen schönen Nachmittag verbracht. Wir waren im Senfmuseum von Köln und haben dort eine kurze aber sehr interessante Führung gemacht. Nachdem wir uns noch mit leckerem Senf eingedeckt haben, sind wir noch ins Kaffee des Schokoladenmuseums auf der anderen Straßenseite. Übrigens ein schöner Platz direkt am Rhein mit offenem W-LAN. Anschließend haben wir bei uns zu Hause noch einen gemütlichen Abend verbracht.
Neben anderen Gesprächen, über Themen über die man sich mit Freunden unterhält, haben wir auch über Navis, Smartphones und das Internet gesprochen. Unsere Freunde sind nicht sehr vertraut mit der Technik und haben immer viele Fragen. Erstaunlicherweise (oder aber auch nicht) wussten Sie sehr viel Negatives zu berichten. Sie kannten die meisten Bedenken und Risiken sehr gut.
Eine Erfahrung, die man sehr häufig macht. In Unterhaltungen und in den Medien werden diese immer sehr breit diskutiert. Liegt das nun in der Natur der Menschen im Allgemeinen oder ist das schon eher eine Eigenheit der Deutschen oder Europäer? Liegt es uns einfach mehr zu kritisieren oder warum wird sehr wenig über die Vorteile und Möglichkeiten gesprochen.
Diese Haltung verhindert natürlich die unvoreingenommene Nutzung neuer Technologien. Was ja eigentlich schade ist. Sie bringt auch Probleme bei der Einführung von Enterprise 2.0 Projekten und dem Aufbau von Communities.
Ich denke ein wesentlicher Punkt ist die Kommunikation in den Medien. Ich habe bisher wenig gelesen, was die Vorteile in den Vordergrund stellt. Ich vermute, dass die Angst der Medien vor der eignen Zukunft nicht ganz unbeteiligt daran ist. Es ist natürlich leichter Neues zu kritisieren, als sich ernsthaft mit den Herausforderungen auseinanderzusetzen.
Die entscheidende Frage ist dabei natürlich, was kann man dagegen tun? Wie es aussieht geht da ohne Medien nichts. Diese müssten zu einer offenen Berichterstattung kommen. Das heißt nichts Negatives zu verschweigen, aber die Chancen und Möglichkeiten in gleicher Weise zu berücksichtigen.
Ich denke manchmal, man sollte eine konzertierte Aktion starten und gemeinsam agieren und so die Menschen zu einer eher positiven Herangehensweise zu bringen. Ein Vorgehen, welches wir in Zukunft dringen benötigen, um Wettbewerbsfähig zu bleiben.
Social Media ist kein News-Channel
Bei meinen Recherchen für meinen Vortrag auf der Verwaltungsleitertagung 2011 in Bonn habe ich die Studie „Das Social-Media-Engagement deutscher Museen & Orchester“ von Ulrike Schmid entdeckt. Die Studie beschreibt sehr gut deren Social Media Aktivitäten und gibt anhand vieler Beispiele einen guten Einblick.
Das folgende Zitat aus der Studie zeigt, dass, neben einiger wenigen positiven Beispielen, Social Media oft eher als zusätzlicher Newskanal genutzt wird und der eigentliche Kern nicht richtig verstanden wird: „Twitter bietet Kultureinrichtungen sehr gute Möglichkeiten mit ihren Followern schnell und unkompliziert Gespräche zu führen. Diese Chance bleibt jedoch häufig ungenutzt. Die Mehrzahl der Einrichtungen nutzt Twitter lediglich, um in den althergebrachten Strukturen zu arbeiten, d. h. zur Information wie etwa Veranstaltungshinweise.“
Diese Aussage trifft allerdings nicht nur auf Museen und Orchester zu. Vielfach sieht man ähnlich Social Media Engagements bei Unternehmen. Man stellt sich natürlich die Frage, warum das so ist. Einerseits liegt es natürlich nahe einfach News in einen neuen Kanal zu gießen. Das hat man schließlich immer so gemacht, andererseits fehlen vielleicht einfach nur die Ressourcen.
Ressourcen für Kommunikation sind in der Regel natürlich vorhanden. Es ist also nur eine Frage der Verteilung. Häufig wird leider oft entschieden, dass man Social Media mal eben so mitmacht. Aus der Sicht der Verantwortlichen wird diesem Medium zu Beginn sicherlich einfach keine Geschäftsrelevante Bedeutung zugemessen. Weiterhin fehlt vielleicht auch der Mut alte Zöpfe abzuschneiden. Braucht man wirklich heutzutage noch so viele Broschüren oder die Werbung im Hochglanzmagazin.
Bevor man mit Social Media anfängt sollte man sich seine Zielgruppe auf jeden Fall richtig ansehen. Bewegen diese sich im Social Media Umfeld gibt es natürlich kaum eine Alternative und man muss mitmachen. Aber dann bitte richtig. Machen Sie daraus ein Projekt, wählen Sie die richtigen Applikationen aus und stellen die benötigten Ressourcen zur Verfügung. Andernfalls lassen Sie es dann lieber einfach. Es gibt kaum etwas Schlimmeres als eine Social Media Kampagne, die keine ist. Das schadet mehr, als es einem nutzt.
Meiner Beobachtung nach sind es aber nicht nur die Ressourcen, die zu „falschen“ Social Media Kampagnen führen. Oft ist auch ein falsches Verständnis für derartige Aktivitäten vorhanden. Mit dem bisher gelernten kann man den sozialen Median jedenfalls nicht begegnen. Es bleibt also nur die Möglichkeit sich ernsthaft mit dem Thema auseinanderzusetzen, also erst mal zuhören und sehen wie es andere machen oder sich jemanden zu suchen, der schon Erfahrung hat.
Dazu muss ich natürlich das Bewusstsein haben, dass ich Social Media Aktivitäten anders behandeln muss, als bisherige Marketingkampagnen. Das ist leider nicht bei allen Verantwortlichen vorhanden.




