Category Archives: Social Networks

1941 – Crowd Sourcing führt zu einem perfekten Boot

Ideen von vielen Menschen zu einem möglichst perfekten Produkt zu vereinen, ist ein aktueller Trend. Heute spricht man dabei von „Croud Sourcing“. Man vergisst bei der Diskussion zum Thema Web 2.0 aber oft, dass die einzelnen Elemente nicht wirklich neu sind. Die Geschichte des Folkebootes zeigt ein Beispiel, dass vor fast 70 Jahren Corwd Sourcing nutze, um ein Segelboot zu entwickeln.

1941 wurde zu diesem Zweck ein Konstruktionswettbewerb ausgerufen. Sechzig Bewerber reichten daraufhin Ihre Entwürfe ein. Nun wurde dabei nicht der beste Entwurf ausgewählt, sonder das Beste aus allen Entwürfen für die Entwicklung eines Segelbootes verwendet.

Daraus entstand  das Folkeboot. Es ist sozusagen der VW Käfer der Segelboote. Kommentar der Zeitschrift  Segeln (Ausgabe 8/2009) dazu: „Kaum ein Boot bietet so viel Seetüchtigkeit auf so wenig Raum“


Folkeboot in Aktion

Noch heute gibt es eine sehr aktive Klassenvereinigung. Es werden noch Regatten veranstaltet und die Jubiläen werden groß gefeiert. Die Internetadresse der deutschen Klassenvereinigung mit weiteren Informationen zum Boot: http://www.folkeboot.de/

Der Erfolg dieses Bootes bestätigt die Aussage des amerikanische Journalist James Surowiecki: „Kleine Kollektive sind im Durchschnitt bei der Beantwortung von Fragen oder der Lösung von Problemen effizienter als die jeweils einzelnen Mitglieder.“

Begriffserklärung: Klassenvereinigung

Eine Vereinigung von Bootseignern eines gleichen Bootstyps. Bei Regatten dieser Vereinigung treten nur Boote dieses Typs gegeneinander an. Im Gegensatz zu „offenen“ Regatten, bei denen ein „Handicap“ in die Ergebnisse eingerechnet wird. Es findet in der Regel auch viele Veranstaltung statt.

Die Hilfe untereinander wird bei den Eignern Groß geschrieben. Es zeigt sich auch hier, dass viele Menschen mit gleichen Interessen erfolgreicher sind, als einzelne, die immer selber entscheiden und sich nicht um Input von anderen Bemühen.

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Der Vatikan auf Youtube

In vielen Diskussionen über die virale Verbreitung von Videos auf Youtube wird diese Plattform als unseriös bezeichnet. Sicherlich werden dort viele üble Videos gepostet, aber deshalb ist es doch auch ein Kanal, der von fast allen Internetnutzern immer wieder besucht wird.

Es ist ein Kennzeichen vieler von Nutzern gefüllter Portale, dass ein großer Teil schlicht Datenmüll ist. Die Besucher dieser Portal haben aber gelernt relevante Inhalte zu finden und den Rest zu ignorieren.

Youtube hat sich aber auf jeden Fall als wichtiger Kanal für die Kommunikation etabliert. Seit Anfang des Jahre gibt es auch einen besonders geeigneten Channel, um zu zeigen, dass Youtube nun wirklich von jedem ernst genommen wird. Ich zeige dann einfach den Channel des Vatikans. http://www.youtube.com/user/vatican Wenn die Kirche Youtube nutzt, dann kann es wirklich jeder.

Wir haben nun auch für ABB Deutschland einen eigenen Channel eingerichtet und sind mit den ersten Ergebnissen sehr zufrieden und werden dort regelmäßig weitere Videos einstellen.
http://www.youtube.com/user/ABBDeutschland

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Die nackte Wahrheit

Laut einer amerikanischen Studie haben 33% aller jungen Erwachsenen schon Nacktbilder von sich elektronisch versendet oder Online veröffentlicht. Bei Teens liegt die Quote bei 22% (Mädchen) bzw. bei 18% (Jungs). Vielen scheint dabei nicht klar zu sein, dass auch per Mail versendete Bilder abgefangen werden können. Schnell stehen diese dann im Internet und lassen sich kaum noch löschen.

Junge Menschen haben eine ganz andere Einstellung zur Öffentlichkeit im Internet. Sie sind als „Digital Native“ damit aufgewachsen Ihre Daten und Bilder dort öffentlich zur Verfügung zu stellen. Sich in Social Networks zu bewegen gehört einfach dazu. Kaum ein Schüler oder Student, der nicht in SchülerVZ oder StudiVZ ist.

Grundsätzlich ist da auch gar nichts gegen einzuwenden. Im Gegenteil, es gehört heute schon fast zu einem persönlichen Profil dazu. In Zukunft erwarten Arbeitgeber einfach, dass Bewerber in einem Social Network aktiv sind. Man muss nur darauf achten, dass man es richtig macht.

Ich habe allerdings das Gefühl, dass ist vielen Jugendlichen die möglichen Folgen nicht klar sind. Zumindest denken Sie über diese nicht nach. Den Traumjob hat man vielleicht dann nur aufgrund peinlicher Veröffentlichungen  nicht bekommen. Leider ist es oft sehr schwierig diese dann wieder zu entfernen. Professioneller Hilfe ist dann oft der einzige Weg.

Ich denke jedenfalls es ist nötig da ein bisschen Hilfestellung zu geben und Internetnutzer zu sensibilisieren. Mitarbeiter regelmäßig zu Information ist z.B. eine Möglichkeit. Sie und Ihre Familien achten dann vielleicht besser darauf, was Sie von sich preisgeben.

Dabei sollten wir aber die Chancen nicht vergessen. Richtig gemacht kommt der Traumjob ja vielleicht erst dadurch. Der fachliche Austausch kann auch sehr hilfreich sein den eigenen Job besser zu machen.

Allerdings frage ich mich auch, ob solch „kleine“ Aktivitäten genug sind. Brauchen wir mehr Aufmerksamkeit für dieses Problem?  Gehört die „Aufklärung“ vielleicht sogar in den Schulunterricht.

Ich habe die Information über die Studie aus dem Blog Six Pixel of Seperation: The naked truth

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