Category Archives: Tools

Große PowerPoint-Dateien klein machen

Zu einer guten Präsentation gehören passende Bilder. Eine reine Textform würde die Leser wohl eher wenig ansprechen. Beim Erstellen kann man aber doch einige Fehler machen. Dies führt dann oft zu Dateien die mehr Speicherplatz rauben, als nötig wäre.

Es entstehen so unnötige Serverkosten und Ladezeiten. Besonders große Mail-Verteiler belasten da ein Netzwerk ganz ordentlich. Selbst wenn man nicht für den Speicherplatz bezahlen muss, führen eventuell zusätzlich benötigte Server zu einer unnötigen Umweltbelastung.

Zwei Fehler werden dabei besonders häufig gemacht:

  1. Bilder werden mit hoher Auflösung eingestellt und dann klein gezogen.
    In diesem Fall wird das Bild aber in voller Größe eingebunden.

  2. Bilder werden mit Copy/Paste eingefügt.
    Bei diesem Vorgehen benutzt Microsoft das ungünstige BMP-Format, auch wenn das Original in einem kleinerem Datei-Format vorliegt.

Nun gibt es in PowerPoint eine Funktion zu Optimierung der Dateigröße. Diese hilft aber nur den ersten Fehler zu beheben. Der zweite Fehler lässt sich nur beheben, wenn man Bilder mit „einfügen Grafik“ einfügt.

Wesentlich eleganter geht es mit PPTminimizer. Damit braucht man sich beim Erstellen keine Gedanken über die Dateigröße zu machen. Man startet einfahc am Ende den PPTminimizer und die Datei wird auf ein Minimum reduziert. Das Ergebnis ist oft erstaunlich.

Als ABB-Mitarbeiter kann man sich den PPTminimizer kostenlos über das Softwarekiosk installieren. Kaufen kann man sich das Tool auf dieser Webseite: http://www.pptminimizer.com/deu/index.php.

Mittlerweile wird dort auch der FILEminimizer angeboten um andere Office-Dateien zu optimieren. Zumindest was die Datei-Größe betrifft. Die Inhalte werden dadurch halt nicht besser.

Zum Download auf Webseiten sollte man eine Präsentation allerdings immer als pdf anbieten. Diese kann dann nicht verändert werden und ist doch noch um einiges kleiner.

Share

Semantic MediaWiki

Das Karlsruhe Institut of Technology (KIT) hat ein semantisches Wiki auf Basis des MediaWiki entwickelt. Ich bin eher zufällig auf der Cebit über den Stand gestolpert. Diesem Zufall folgte eine interessante Präsentation.

Den Inhalten dieses Wiki’s werden semantische Anmerkungen hinzugefügt. In der richtigen Syntax werden diese dann lesbar für den PC. So können die Inhalte vom Wiki automatisch zu neuen Inhalten zusammengefügt werden. Besser Suchergebnisse unterstützen den Nutzer bei der Beantwortung seiner Fragen.

Diese und andere Vorteile haben natürlich Ihren Preis. Die Erstellung der Inhalte wird komplexer. Gerade das widerspricht aber der Idee eines Wiki’s. Einfach und schnell Webseiten zu erstellen ermöglichen es vielen Ihr Wissen anderen zur Verfügung zu stellen. Sind es aber wirklich die „Anfänger“  die den größten Anteil daran haben oder sind es nicht sowieso die „Profies“.

Mit der Annahme, dass eher geübte Autoren schreiben, kann man vielleicht die höhere Komplexität in kauf nehmen. Mir fällt es jedoch schwer das zu glauben. In unserem Wiki ist die Motivation der Mitarbeiter immer noch ein wichtiges Thema. Selbst recht einfache Funktionen sind oft noch eine zu große Hürde. Diese lässt sich aber mit ein bisschen Einarbeitung schnell überspringen.

Möglicherweise ist das MediaWiki aber die nächste Entwicklungsstufe, Gelernte Funktionen müssen dann nur noch ergänzt werden. Die Seiten funktionieren natürlich auch ohne semantische Anmerkungen. Kopieren ist auch noch eine Möglichkeit der Komplexität auszuweichen.

Aus diesen Bemerkungen ist zu sehen, dass ich ein bisschen skeptisch bin. Eventuell wir die Anzahl der Autoren durch die höhere Komplexität noch kleiner. Wenngleich die Vorteile das vielleicht mehr als Wett machen.

Gut wäre es, wenn möglichst viele Anmerkungen automatisch hinzugefügt werden könnten. Automatisch öffnende Fenster mit Fragen könnten den Autoren auch helfen. So könnten die Autoren Ihre Inhalte weitgehend in herkömmlicher Weise einstellen und die Anmerkungen würden überwiegend vom System ausgefüllt.

Sehr gut gefallen hat mir auch gefallen, dass man sehr schöne Seiten mit Formularfeldern erstellen kann. So kann man natürlich auch eine Website bauen, die von einer Community gepflegt wird. Autoren füllen die Formulare aus und können in begrenztem Umfang das Aussehen verändern und zusätzlich Inhalte hinzufügen.

Das semantische MediaWiki ist eine Open Source Software die unter dieser Adresse heruntergeladen werden kann:

http://www.semantic-mediawiki.org/wiki/Semantic_MediaWiki

Share

Gesichtserkennung von Apple weiterentwickelt

Bilder wurden bisher überwiegend durch den Namen der Datei gefunden. Im Internet kann man zusätzliche Informationen, wie Bilduntertitel oder Alt-Tags für die Such benutzen. Es ist aber vom Autor abhängig ob es funktioniert. Viele Bilder werden aber nicht gefunden.

Apple stellt nun im Januar iLife 09 vor. Darin enthalten ist eine neue Version von iPhoto. iPhoto ist in der Lage Gesichter zu erkennen und findet diese auf anderen Bildern wieder. Suchen wir nun nach Fotos von Tante Klara ist das nun ganz einfach. Ein Bild zur Erkennung reicht und weitere Bilder können gefunden werden.

Geotagging

Weiterhin erkennt iPhoto bekannte Plätze auf Bildern. Den Eiffelturm auf den Urlaubsbildern zu finden sollte so kein Problem mehr sein. Besonders Fotografen, die viel „knipsen“ werden an solchen Funktionen ihre Freude haben. Schöne Bilder wiederzufinden ist bei einer großen Anzahl Bilder oft sehr schwierig.

Personen in einer Menge zu finden jetzt einfacher?

Das wird wohl noch für einige Zeit schwierig bleiben. Zu viele Kriterien spielen da ein Rolle. Die deutsche Polizei kommt bei einem Versuch jedenfalls nur auf eine Trefferquote von 60%. Es wird jedoch für Suchmaschinen möglich werden Bilder von Personen im Internet zu finden.

Also aufgepasst, wenn man Partybilder ins Web stellt und dabei nicht nur an sich denken. Irgendwann werden sie vielleicht von der falschen Person gefunden. Man wird jedenfalls wieder ein bisschen öffentlicher.

Wer bin ich Online?

Für mich ist das wieder ein Anzeichen, dass Reputationsmanagement im Internet ein Muss ist. Und das ist für mich kein negativer Aspekt. Es gehört heute einfach dazu und muss verantwortungsvoll ausgeführt werden. Dadurch ergeben sich viele Vorteile und es macht Spaß. Schließlich kann man nur mit anderen Fachleuten zu diskutieren oder Mitstreiter für sein Hobby zu finden, wenn man mitmacht.

Link zur Apple Website: http://www.apple.com/de/ilife/

Share