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Zusammenfassung Enterprise 2.0 Forum in Köln
Zwei Tage im Zeichen von Enterprise 2.0, die sich für mich auf jeden Fall gelohnt haben. Der Charakter der Veranstaltung mit wenigen Teilnehmern, ermöglichte viele interessante Diskussionen. Die meisten betreiben schon Web 2.0 Applikation, verfügen also schon über einige Erfahrung.
Die Diskussionen zeigten, dass die gemachten Erfahrungen doch recht ähnlich sind. Es zeigte sich aber auch, dass die Kulturen und organisatorischen Strukturen doch sehr unterschiedlich sind.
Sehr gut gefallen hat mir, dass die meisten Teilnehmer die Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellen. Die Tools sind dabei nur ein Hilfsmittel, die geforderte Funktionalitäten liefern. Wobei man aber darauf achten muss, dass Aspekte, wie z.B Usability, nicht vernachlässigt werden. Eine Evaluation der Tools, wie von Tobias Kunz (Deutsche Lufthansa AG) vorgestellt, ist sicherlich ein guter Betrag zum späteren Erfolg.
Ein wichtiger Teil der Vorträge drehte sich um den kalkulatorischen Nutzen von Entrerprise 2.0. Schließlich kann man so das Management am besten für die Einführung gewinnen. Die Teilnehmer waren überwiegend der Meinung, dass dies nur sehr unpräzise möglich ist. Es gab aber schon positive Ansätze den ROI zu kalkulieren. Besonders der Beitrag von Dr. Frank Schönefeld (T-Systems Multimedia Solutions GmbH) zeigte einige sehr interessante Ansätze.
Wichtigster Erfolgsfaktor für die erfolgreiche Einführung von Enterprise 2.0 ist die Definition der Ziele. Nur wenn man weiß, wo man hin möchte, kann man den Weg aufbauen. Ich kann diesem Ansatz nur zustimmen. Auch Keynote Speaker David Terrar (D2C Limited) führte dies als einen der wesentlichen Punkte für den Erfolg auf.
Einig war man sich auch, dass der Einsatz von Enterprise 2.0 einen deutlichen Nutzen für Unternehmen ergibt, auch wenn die Anwendungen nicht ohne Aufwand zu betreiben sind. Allerdings ist auch nicht alles zusätzlicher Arbeit. Schließlich macht es z.B. keinen Unterschied, ob man eine E-Mai schreibt oder den gleichen Inhalt in ein Wiki stellt. Der Nutzen für die Community ist jedoch ungleich größer.
Diskussion unter Experten und Beispiele anderer Unternehmen sind ein sehr gutes Instrument um sich weiter zu entwickeln. Ich habe auf jeden Fall viele Impulse für meine Arbeit mitgenommen.
Informationen zur Veranstaltung:
Enterprise 2.0 Summit in Köln
Im Februar findet das zweite Enterprise 2.0 FORUM in Köln statt. Communities und Social Networks sind das Thema der Veranstaltung. Dabei geht es um die Unterstützung und Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb von Firmen.
Fachbeiträge und Praxisbeispiele geben einen guten Überblick über die aktuelle Entwicklung. Ich freue mich auch schon auf die Diskussionen, für die es sicherlich genügend Raum geben wird.
Mein Vortrag auf dieser Veranstaltung gibt einen Überblick über die entsprechenden Aktivitäten von ABB.
Lesen Sie dazu das Interview, welches der Veranstalter diese Woche mit mir geführt hat.
http://www.e20forum.de/konzept/e20-forum-001/details/referat/1078.html
Warum schreibe ich meinen Blog
Es ändert sich sehr viel in der Welt der Kommunikation. Im Internet tauchen immer neue Portale. Die Nutzer erstellen die Inhalte in der Regel selber. Es gibt keine Redaktion. Die Besucher dieser Portale Diskutieren die Themen über Kommentare oder in Foren.
Vieles hat sich dort nun geändert. Die Tonalität ist eine andere. Die Texte sind nicht mehr perfekt formuliert, weil sie von einer professionellen Marketingabteilung erstellt wurden. Das Design ist oft eher sehr einfach, wie in den ersten Zeiten des Internets. Es geht vielmehr um die Inhalte und diese müssen authentisch wirken.
In der Regel spricht man den Autor auch über Kommentare an. Durch Diskussionen der Leser untereinander entstehen schnell neue Aspekte.
Diese Art zu kommunizieren lernt man durch mitmachen. Und das sah bei mir so aus:
- Zu Beginn habe ich mich erst mal umgesehen, wo ich interessantes zu den für mich interessanten Themen finde. Durch das lesen und verfolgen der Diskussionen erhält man die ersten Einblicke
- Danach schrieb ich die ersten Kommentare
- Die Beteiligung an Diskussionen in Xing-Gruppen war der nächste Schritt
Ich zähle jetzt nicht alle Schritte. Jedoch möchte ich damit klar machen, dass man sich langsam in das Thema einarbeiten muss. Der erste Versuch geht sonst schnell nach hinten los.
Der nächste Schritt
Der eigene Weblog war für mich deshalb der nächste Sinnvolle Schritt. Das aber nicht nur um zu lernen. Es macht mir einfach Spaß meine Kenntnisse und Gedanken mit anderen zu teilen. Das ist auch etwas, was ich aus meinen bisherigen Erfahrungen gelernt habe.
Ich wünsche mir auch viele Interessante Diskussionen mit meinen Lesern. Deshalb fordere ich auch auf die Kommentarfunktion fleißig zu nutzen.



